Human Design System

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1. Gebrauchsempfehlung zu dieser Infoseite
Wie bei einem üppigen kalten Buffett empfehle ich, auch die Fülle dieser Informationen maßvoll zu genießen, Häppchen für Häppchen.
Ansonsten droht Völlegefühl, Unverständnis und Unverdaulichkeit. Mit Augenmaß und Pausen zur Verdauung ist das gesamte Menue bekömmlich und Sie werden bis zum Dessert vordringen.


Diese Infos mögen Ihren Wissensdurst stillen und für Ihre Sehnsucht nach sich selbst ihren Nährwert entfalten.

 

hds_mandala_4002. Was ist das HUMAN DESIGN SYSTEM? 
Das HDS ist ein Weg zur Selbsterkenntnis und zur Steigerung der Lebensqualität. Es beschreibt unsere tatsächliche Einzigartigkeit ebenso konkret wie die Illusion darüber, was und wer wir glauben zu sein.
Daraus wird eine maßgeschneiderte Strategie abgeleitet. Ihre spielerische und experimentelle Anwendung im täglichen Leben lichtet den Nebel von Wut, Frust, Bitterkeit und Enttäuschung und läßt als Erfahrung sichtbar werden, wozu Sie designed sind als menschliche Form mit einem spirituellen Inhalt.

 3. Ziele des HDS
Der Mensch: Sich selbst erkennen, was bin ich und was nicht.
Der Mitmensch: Partnerschaften verstehen, beruflich und privat
Das Kind: Dem eigenen Weg treu bleiben
Der Alltag: Lebenssituationen meistern
Das Ziel: Zurück zur eigenen Natur durch korrekte, authentische  Entscheidungen

 

4. Wie ist das HDS entstanden?
Im Januar 1987 ist es durch eine Offenbarung in die Welt gekommen. Eine geheimnisvolle Stimme von Mutter Erde hat dem Kanadier Ra Uru Hu das System diktiert. Es soll uns Menschen lehren, was es heißt, ein geistiges Wesen in einem materiellen Körper zu sein. Damit führt es uns in das meistens gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang zurück.

 5. Worauf stützt sich das HDS?
Dieses Mandala ist die Formel des HDS. Es zeigt die 4 Essenzen, die in einer Synthese das HDS erzeugt haben.

Der innere Ring enthält den astrologischen Tierkreis. Zur Erstellung einer persönlichen Grafik sind deshalb die Geburtsdaten wichtig. Der Tierkreis ist der Einstieg in das System.

Ihm sind im äußeren Ring die 64 Hexagramme des I-Ging zugeordnet. Sie liefern die zentralen Aussagen des HDS und besetzen in der Körpergrafik feste Positionen. So werden die 64 menschlichen Archtypen körperlich wirksam. Für die Geburtsstunde jedes Menschen legen die Planeten max. 26 dieser I-Ging Hexagramme als seine Ausstattung für das Leben fest.

Die 9 Zentren der Grafik enthalten bestimmte Hexagramme. Die Zentren entsprechen dem System der Chakren. Über das endokrine Drüsensystem werden hier alle biochemischen Prozesse gesteuert.

Die Verbindungen zwischen den Zentren ermöglichen deren Kommunikation. Sie sind als vereinfachte Form des kabbalistischen Lebensbaumes zu sehen.
Das HDS ist real keines dieser einzelnen Systeme, sondern eine Synthese mit völlig neuen Eigenschaften. Das Ganze ist deutlich mehr als die Summe der Teile.

6. Brückenschlag Alt und Neu
Zwischen diesen 4 esotherischen Weisheiten als Quelle des HDS und den modernen Naturwissenschaften gibt es faszinierende Zusammenhänge. Sie betreffen die Teilchenphysik, die Astronomie, die Genetik und die Neurologie. So erklärt das HDS die Programmierung des Menschen mit dem Strom von Neutrinos, für deren Nachweis vor einigen Jahren der Nobelpreis der Physik vergeben wurde. Und die 64 Hexagramme können den 64 Codons als Abschnitten auf unserer DNS zugeordnet werden.

7. Esotherik oder Wissenschaft?
Das HDS bildet eine Synthese zwischen den beiden Lagern und ist ein Beitrag zur Einheit. Es ist irdischer als manche esotherische Richtung und spiritueller als übliche Naturwissenschaft. Das erleichtert einerseits die allgemeine Akzeptanz, erzeugt aber gleichzeitig auch Anfeindungen von beiden Seiten. Das HDS ist kein Glaubenssystem und keine reproduzierbare Wissenschaft, weil wir es mit menschlichen Unikaten zu tun haben. Am besten passt vielleicht der Begriff der Erfahrungswissenschaft.

hds_zentren_4008. Die 9 Zentren
Sie enthalten allgemeine Qualitäten und Kräfte, die sich in den beteiligten Hexagrammen wieder differenzieren.  Diese Zuordnung ist für die Themen des I-Ging eine neue Dimension. 

  • Das oberste Zentrum steht für das Stellen von Fragen und für Bestandsaufnahme. Druck und Inspiration sind der Ausgangspunkt des Denkens und stehen für zwanghaftes Denken oder für seine Kreativität.
  • Der grüne Verstand liefert Antworten und entwickelt Konzepte, Formeln, Glaubenssätze und Ideologien aller Art. Die Skala reicht von Befriedigung bis zu Unzulänglichkeit und Befürchtungen.
  • Das äußerst komplexe Kehlzentrum spricht, kommuniziert und handelt. Es ist Drehscheibe und Nadelöhr zwischen Kopf und Körper. Unsere Stimme kommt dabei offenbar nicht nur aus dem Verstand. Seine Aktivität ist selbstbestimmt oder vom Bedürfnis nach Aufmerksamkeit getrieben.
  • Das gelbe Zentrum heißt G-Zentrum. Es enthält den spirituellen Kern des Menschseins, ausgedrückt durch Richtung, woher und wohin, Ort und Liebe. Diese Liebe ist existenziell und nicht etwa persönlich. Für sich allein ist es reiner Ausdruck menschlichen Seins. G steht für Geometrie und Gravitation, die Schwerkraft, die auf spiritueller Ebene als Anziehung durch Liebe wirksam ist.
  • Das dreieckige Herzzentrum steht für die Gemeinschaft und das Ego in ihr. Geben und Nehmen, Willenskraft, Leistung und Erholung sind die Themen. Die materielle Welt dominiert den spirituellen Aspekt. Kraft für Verbsserung und Erfolg.
  • Das rote, quadratische Sakralzentrum steht für Sexualität, Lebenskraft und Vitalität. Die Spanne reicht von selbstbestimmter Entfaltung bis zur fremdbestimmten Ausnutzung. Wir begegnen hier der individuellen Schöpfungskraft oder ihrem inneren oder äußeren Mißbrauch als Arbeitstier. Das Zentrum braucht erfüllende Tätigkeiten.
  • Links außen steht im Milzzentrum die gesunde Spontanität, und äußert sich durch Sinne wie Intuition, Instinkt und Geschmack. Hier ist die Überwachung des Hier und Jetzt und seine Wahrnehmung als harmlos oder gefährlich.
  • Ganz unten befindet sich das Wurzelzentrum, das die Existenz sichern soll. Es steht unter dem Druck des Adrenalins, um bei Gefährdung das Urvertrauen in das Leben wieder herzustellen. Hier dominiert reine Energie.
  • Rechts außen befindet sich das Emotionalzentrum. Hier werden im Rhythmus der Welle von oben und unten alle internen und äußeren sozialen Kontakte registriert und gefühlt.  Der korrekte Umgang mit dem Auf und Ab im Hinblick auf Entscheidungen ist die große Baustelle der menschlichen Entwicklung. Eine ungestüme motorische Kraft.

9. hds_beispiel_400Farbig und weiß
Die Körpergrafiken enthalten in der Regel farbige und weiße Zentren in allen Kombinationsmöglichkeiten. Dahinter steht ein gegensätzlicher Funktionsmodus.

Farbige Zentren kommunizieren miteinander verläßlich und senden das Ergebnis hinaus in die Welt. Hier sind wir fest, stabil, sicher, unser selbst bewußt und schließen von uns auf andere. Wir erfahren die eigene Natur.
In den weißen Zentren sind wir offen, stehen auf Empfang, sind unsicher, beweglich, interessiert, fremdbestimmt, und identifizieren uns mit fremden Einflüssen, die vergänglich sind. Wir schließen von anderen auf uns und leiden darunter. Wir spiegeln hier andere Menschen und verhelfen ihnen zu ihrer Tiefe. Wir erfahren die Umwelt.

10. Spieglein, Spieglein an der Wand
Nicht nur in Märchen von Schneewittchen macht sich der Spiegel durch seine Objektivität unbeliebt. Auch offene, weiße Zentren spiegeln dem Gegenüber der farbigen Zentren Eigenschaften, die diese verbergen möchte, vielleicht an sich nicht mögen. Dieses offenbar gemacht, ausgesprochen,  vorgelebt oder als Gefühl herausgelassen kann der ahnungslose Besitzer des Spiegels schnell in die Rolle des Angeklagten geraten. Der Spiegel ist aber NICHT das gezeigte Bild.
Die wichtigste Regel für offene Zentren: Identifiziere dich nicht!!

11. Wer bin ich und wer bin ich nicht?
Vereinfachend aber plakativ eindrucksvoll zeigt also eine Körpergrafik in ihrer gesamten Farbigkeit, wie, wo und was jemand ist.
In allen weißen Bereichen, stets die Mehrheit, zeigt die Grafik, was jemand nicht verläßlich und dauerhaft ist. Unter der dauerhaften Konditionierung, verbunden mit der Gefahr derIdentifikation, glauben wir aber gerade hier subjektiv das zu sein, was wir objektiv nicht sind.

12. Der Gärtner und der Kapitän
Es erschiene uns absurd und töricht, würde ein Blumenfreund zur See fahren. Als Gärtner talentiert, wäre er kein guter Kapitän.
Das Leben fordert uns auf, unsere eigenen Fähigkeiten zu gestalten. Denn die sind in uns angelegt. Das können wir gut, erfolgreich und selbstbestimmt. Mit unseren Gaben ein fremdes Ziel zu verfolgen, fällt schwer, bedeutet Verschwendung von Energie und Überfoderung, bringt keine Erfüllung.

13. Die Körpergrafik als Aura
Unsere Auren kommunizieren über die Körpergrafiken. Die Mehrheit unserer Lebensthemen ist nicht in der Verbindung zu einem anderen Zentrum fest engagiert, sondern ragt wie eine Antenne aus seinem Zentrum heraus. Dabei sind sie stets in der Aura anderer Menschen auf der Suche nach dem fehlenden Gegenüber. So findet Anziehung und Abstoßung statt, unabhängig davon, worüber wir gerade sprechen.

14. Schwarz und Rot  -  bewußt und unbewußt
Die Hälfte unserer 26 Themen ist schwarz, bewußt und der denkenden, empfindenden Persönlichkeit zugeordnet. Hier kennen wir uns genau und identifizieren uns mit diesen Qualitäten.
Die andere Hälfte ist rot, unbewußt und dem Design zugeordnet. Diese Themen finden statt, liegen uns in Fleisch und Blut, vertreten die körperliche Ebene. Sie sind uns bekannt, aber eher suspekt. Hier identifizieren wir uns nicht. Denn das Bewußtsein und der Verstand können sie nicht beeinflussen.

15. Die 4 Typen
Bekanntlich gibt es 4 unterschiedliche Blutgruppen mit z.B. empirisch nachgewiesenen Einflüssen auf die Ernährung.
Analog dazu unterscheidet das HDS 4 Grundtypen von Menschen. Diese haben stark differenzierende Eigenschaften. Wenn alle Menschen ihre Strategie kennen würden und danach lebten, wäre das nach meiner Überzeugung ein wahrer Quantensprung an globaler Lebensqualität. So aber erleben wir nur das Durcheinander gegenseitiger Propaganda und daraus abgeleitet die Identifikation mit einer fremden Strategie.
Die 4 Typen werden nachstehend einzeln beschrieben.

16. Der Typ des Manifestors
8% der Bevölkerung gehören zu diesen Machern. Diese Minderheit dominiert den Diskurs über Erfolg und Versagen. Diese Menschen der Tat handeln ohne Rücksichtnahme auf andere. Deshalb haben sie den Ruf, unberechenbar zu sein.
manifestor_bush_400_01

Diese Grafik zeigt G.W.Bush als Beispiel für einen Manifestor. Die Definition für diesen Typ lautet, dass einer der 3 Motoren (Herz-, Emotional- oder Wurzelzentrum) mit der Kehle verbunden ist. Dann kann sich auf diesem Weg jederzeit die motorische Kraft manifestieren, ins Leben einbringen und umsetzen.
Aufgabe:  Sein eigenes Ding machen in einer selbstbestimmten Tätigkeit
Angst: Wird man mich machen lassen?
Emotionales Grundmuster: Wut und Zorn
Ursache der Wut: Verbote und Einschränkungen zur Kontrolle ihrer Unberechenbarkeit
Strategie: Die Anderen genau infomieren
Gewinn: verringerter Widerstand, Friede statt Auseinandersetzung

17. Der Typ des Generators
Mit 70% der Bevölkerung dominieren sie die menschliche Gesellschaft. Man erkennt Generatoren am roten Sakralzentrum. Das garantiert eine lebenslängliche Verläßlichkeit in der Wahrnehmung und Umsetzung eigener Lebenskraft. Die Themen sind Fortpfanzung, Beziehungen, Selbstentfaltung im Sinne von Generieren, also schöpferischem Gestalten. In unserer Realität der Selbstunkenntnis reicht die Spanne  von selten zufrieden bis meistens tief frustriert und wird dann verkörpert durch die fleißige Arbeitsbiene und den Sklaven, wobei dessen Unterdrückung von außen kommt oder selbst inszeniert wird.
generator_d_lama_400_01

Das Sakralzentrum ist die mächtigste Kraftquelle des Menschen. Die Propaganda der manifestierenden Macher verführt Generatoren oft dazu, sich in der Verläßlichkeit und Ausdauer für die besseren Manifestoren zu halten. Sportlich gesehen ist es der Vergleich zwischen einem Sprinter, dem Manifestor und einem Marathonläufer, dem Generator.  Die Stärke des Generators liegt aber NICHT in der Aktion, sondern in der Reaktion. Dazu braucht es eine Frage oder eine Situation, auf die geantwortet und reagiert werden kann. Nur dann kann er seine Kreativität passgerecht entfalten.
Aufgabe: in der Reaktion aus eigener Kraft erschaffen
Angst: wird man mich fragen, wird mir die passende, aber dem Denken unbekannte, Situation begegnen oder sollte ich mich sofort entscheiden?
Emotionales Grundmuster: Frust
Ursache des Frusts: Langeweile, Ungeduld, fremdbestimmt, Nötigung, Mißbrauch von außen oder innen
Strategie: Antworten auf Fragen, reagieren auf Situationen, NICHTS initiieren!
Gewinn: Erfüllung, Selbstwert und Selbstverwirklichung

18. Die sakrale Baustimme
Offen geblieben ist die Frage, wer hier antwortet und wo das stattfindet. Über seine Belange  entscheiden kann nur das Sakralzentrum selbst. Dazu hat es eine Soundmaschine, die sich durch Schnurren und Knurren eindeutig artikuliert. Hierin liegt die Antwort auf die Frage, ob ich einer Sache meine Vitalität, meinen kostbarsten Besitz, zur Verfügung stelle oder nicht.
In der Praxis ist diese nicht korrumpierbare Stimme oft zugunsten einer verbalen Höflichkeitsfloskel ersetzt worden oder sogar widerlegt werden. So kann im obigen Bildbeispiel das Knurren zur eigenen Überraschung durch ein verbales Ja konterkariert werden. Was aber eine offene Kehle, gespeist von einem offenen Verstand ausspricht  (siehe Abschnitt 9), ist selten die eigene Wahrheit.
so archaisch die sakralen Geräusche auch sind, ihre Beachtung ist die Vorrausetzung für Gesundheit und Verhinderung von Frist.

19. Der Typ des Projektors
20% beträgt ihr Anteil in der Bevölkerung. Projektoren sind sehr vielschichtig und komplex. Im Gegensatz zur Aktivität von Manifestor und Generator liegt ihre Stärke in der Passivität und beinhaltet immer Abhängigkeit von Anderen. Andererseits sind sie auf der Welt, um andere Menschen zu lenken und zu leiten. Aus diesem scheinbaren Konflikt entsteht Bitterkeit und Groll. Ich weiss und kann und möchte und bin doch nicht erfolgreich. Niemand schätzt mich und meine Fähigkeiten.
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An diesem Beispiel von Lady Di sehen wir zwar rechts unten die vereinigte Power von 3 Motoren (siehe Abschnitt 8), aber keine verläßliche Umsetzung zum Kehlzentrum. Gleichsam in einem Auto sitzend mit 3 Gaspedalen bei laufenden Motoren fehlt das Getriebe, um die Kraft aud die Strasse zu bringen. Hier funktioniert kein einfaches Machen, reicht keine Reaktion, sondern braucht es die Aufmerksamkeit für die eigenen Qualitäten und die Einladung, sie zum Vorteil aller Beteiligten einzusetzen. Projektoren sind Dienstleister. Kein Steuerberater, Architekt oder Zahnarzt kann seinen Erfolg erzwingen. Er kann nur gut sein und warten.
Aufgabe: Energien Anderer, körperlich oder materiell, lenken und leiten
Angst: Werde ich in meinen Fähigkeiten erkannt?
Emotionales Grundmuster: Bitterkeit und Groll
Ursache  des Grolls: Fähigkeiten nicht selbst umsetzen können, Abhängigkeit
Strategie: Aufmerksamkeit erzeugen und auf die Einladung warten
Gewinn: Erfolg und Ansehen

20. Ein Leuchtturm
Auch diese Grafik zeigt einen Projektor und in ihrer Einfachheit seinen Wesenskern.
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Das Bild assoziert einen Leuchtturm. Seine Aufgabe ist, die Schiffe mit seinem Licht zum Ziel zu bringen. Dafür muss er nichts tun, als  zu leuchten. Ein Projektor ist also nicht zum Arbeiten auf der Welt, wie etwa der Generator. Und seine größte Sorge ist, nicht gesehen zu werden. Deshalb ist es klug, sich dort aufzustellen, wo man schon aus großer Ferne gesehen wird. Dann werden viele den Dienst in Anspruch nehmen und dafür einen Obulus entrichten.
Wie in diesem Beispiel 4 offene Motoren (siehe Abschnitt 8 und 9) bedeutet nicht absolute Kraftlosigkeit, sondern, dass hier eine Füllstandsanzeige fehlt. Was an Stärke oder Schwäche empfunden wird, ist in Gegenwart anderer Menschen deren Energie.  
Deshalb kann die vermeintliche Schwäche dieser Grafik, nämlich keinen einzigen definierten Motor, in eine Stärke umgewandelt werden. Hier kann sicher wahrgenommen werden, wer die Menschen sind mit Kraft und Energie, auch in Form materieller Energie, die man so gerne lenken und leiten möchte.
Denn als oberste Regel für Projektoren gilt, dass nur die beim Gegenüber vorhandene Energie gelenkt werden kann. Auch das führt zu Groll und Bitterkeit, besonders, wenn der Projektor es besser weiß. Da ist nichts zu machen.

21. Der Typ des Reflektors
Mit 1% ist er eine Rarität unter den Menschen und deshalb mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgestattet. Mechanisch stehen sich nirgends 2 Themen so gegenüber, dass sie und ihre Zentren verläßlich miteinander kommunizieren könnten.
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An diesem Beispiel von Michael Jackson mag man sehen, wie schwierig so ein Leben sein kann. Etwas Eigenes ist hinter grenzenloser Konditionierung kaum zu finden. Das zeigt sich in diesem Fall an dem hilflosen Versuch, durch eine Unzahl von Schönheitsoperationen eine Identität zu schaffen. Das Lebensmuster ist die Ent-Täuschung. Ohne Kenntnis der Funktion offener Zentren entsteht immer wieder die Täuschung, irgendwo in sich irgendetwas Verläßliches, Festes als Fixpunkt gefunden zu haben. Mit dem Wechsel von Menschen und Zeiten wird diese Täuschung immer wieder aufgehoben. Ihr Wert liegt in ihrem Potential für totale Objektivität in ihrer Gemeinschaft. Dort sind sie die Seismographen, die jede Erschütterung registrieren. Sie spiegeln das Milieu. Geht es ihrer Gemeinschaft gut, dann geht es auch dem Reflektor gut. Leidet sein Umfeld, wird der Reflektor das zum Ausdruck bringen. Alle ihre Themen sind als Antennen ihre Informationsquellen.
Aufgabe: Mit Spezialauftrag die Gesamtsituation erfassen
Angst: Werde ich überhaupt wahrgenommen? Wo gehöre ich hin?
Emotionales Grundmuster: Enttäuschung
Ursache der Enttäuschung: ohne jede Identität keine Kontinuität und Sicherheit
Strategie: mit viel Zeit die Umgebung auf sich wirken lassen
Gewinn: Weisheit

22. Die Metapher der 4 Typen
Die 4 Typen bilden eine Fussballmanschaft. Die Stürmer und Brecher in vorderster Front sind die Manifestoren. Sie machen eigennützig ihr Ding. Die Verteidigung der Generatoren reagiert auf feindliche Attacken und eröffnet kreativ das eigene Spiel. Im Mittelfeld stehen die strategischen Projektoren, die in jeder Situation die Mannschaft lenken können. Und im Tor steht der Reflektor, der genau weiss, woran es vorne hapert und der dann Held oder Depp ist. Für ihn gelten Sonderregeln. Mit dem eigentlichen Spiel da vorne hat er nichts zu tun.

23. Die Strategie zum Mißerfolg
Grundsätzlich besitzen wir in den farbigen Zentren etwas Eigenes und Verläßliches. In den offenen, weißen Zentren sind wir dagegen unausweichlich äußeren Einflüssen ausgesetzt (siehe Abschnitt 9). Es steht also sichere, innere, leise Welt gegen eine unsichere, laute, äußere Welt. Aus diesem Zwiespalt entsteht das Bestreben nach umfassender Sicherheit und Identifikation. Die offenen Zentren werden unter verschwenderischem Energieaufwand fixiert. Damit berauben sie sich ihrer Flexibilität und der potentiellen Weisheit. Wir sprechen von einem Nicht-Selbst, das was wir nicht sind und folglich auch nicht erfolgreich gestalten können.

24. Die falschen Strategien offener Zentren
Sie dazu auch Abschnitt 8.
Der offene Kopf ist besetzt mit den Fragen anderer Menschen.
Der offene Verstand gibt vor sicher zu sein, um nicht dumm zu erscheinen.
Die offene Kehle tut alles, um Aufmerksamkeit zu erhalten.
Das offene G-Zentrum fühlt sich heimatlos auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben.
Das offene Ego- oder auch Herzzentrum versucht sich und anderen etwas zu beweisen.
Das offene Sakralzentrum weiß nie, wann es genug ist, immer weiter, weiter.
Das offene Emotionalzentrum ist immer brav und vermeidet jede Konfrontation.
Das offene Milzzentrum erhält aufrecht, was sicher erscheint, aber nicht gut tut.
Das offene Wurzelzentrum ist immer vergeblich in Eile, um sich frei von Druck zu befreien.
Wer erkennt sich hier nicht in einem Thema oder einer destruktiven Kombination?

25. Wer ist der Chef?
Der Sessel ist bei den meisten Menschen für den Verstand reserviert. Bei Entscheidungen geht es aber um Beständigkeit, Lebensqualität, Lebenskraft und Gesundheit.  Diese Kriterien können nur die entsprechenden Zentren selbst entscheiden. Und dazu müssen sie definiert sein. zuverlässig ticken. Offene Zentren würden eher andere in mir entscheiden lassen.
Für den Chefposten gibt es eine klare Hierarchie. Emotionale Entscheidungen für 50% der Menschen, dann 35% mit sakralen, vitalen und 10% mit spontanen Milzentscheidungen.

26. Diener oder Herrscher
Diese Alternative gilt für den Verstand. Lasse ich mich von meinen Gedanken beherrschen und terrorrisieren oder pflege ich Gedanken, die mir dienlich sind. Der Verstand ist stets der Beobachter der Welt und der Erforscher des Lebens. In seiner Denkweise von sowohl als auch, einerseits und andererseits taugt er für Austausch und als äußere Autorität gegenüber anderen.

27. Die Speisekarte
Hier tun sich die meisten Köpfe unerwartet schwer. Denn der Verstand kommentiert jedes Angebot als zu teuer, billig, fett, gesund, ungesund, Fleisch, vegetarisch, verdaulich, unverdaulich, viel, wenig usw, usw, usw. Korrekt wäre, den eigenen Sinnen zu folgen und nicht kollektiven Ernährungskonzepten, die Individualität unberücksichtigt lassen.
Ein Generator beispielsweise sollte sich vom Ober Vorschläge machen lassen, damit er dazu schnurren oder knurren kann. Er braucht eine vitale Reaktion und keine innere Expertenanhörung.
Und wenn unser Verstand schon mit einer Speisekarte so seine Schwierigkeiten hat, sollten wir ihm keine richtig wichtigen Entscheidungen zumuten. Er mag sein Archiv der Eriinerungen zur Verfügung stellen und später mit der Durchführung beauftragt werden. Entscheiden muss unsere innere Autorität (siehe Abschnitt 26).

Jetzt fehlen noch hier Beiträge zu
    die Stratregien zum Mißerfolg
    wer ist der Chef?
    und mein Verstand?
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von: Dr. Hans-Werner Janssen verfasst am: 27.11.2008

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