Schröpfen

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Das Schröpfen gehört zu den klassischen Ausleitungsverfahren und wurde schon im antiken Griechenland, in Ägypten, sowie im asisatischen Raum vor tausenden von Jahren angewandt. Hippokrates (460-370 v. Chr. ) setzte das Schröpfen ganz konsequent ein, um krank machende Stoffe aus dem Körper herauszuziehen.

Die Methode, richtig angewendet, ist nebenwirkungsfrei und die Erfolge sind in der Regel rasch spürbar. Der Körper reagiert oft innerhalb von Stunden. In der Regel wird sofort nach der Behandlung schroepfen3_400eine Erleichterung und auch eine bessere Beweglichkeit wahrgenommen. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte zu stärken, alte Blockaden aufzulösen, um so Raum zu schaffen, den Körper wieder an den Ursprungszustand – vor der Beschwerde – zu erinnern und dorthin zurück zu bringen.

schroepfen1_400Für das Schröpfen werden gläserne Saugnäpfe an ganz bestimmte Stellen gesetzt– meist auf dem  Rücken – aber auch direkt auf die Beschwerden bereitenden Gelenke (hier natürlich mit einem elastischen Schröpfkopf). In diesen Gläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut, und damit ja auch das darunter liegende Gewebe nach oben „saugt“.

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten des Schröpfens, die je nach Diagnose angewandt werden können:

  • das trockne Schröpfen
  • das blutige Schröpfen
  • die Schröpfkopfmassage


Bei dem trockenen Schröpfen verbleiben die Schröpfkopfgläser punktuell auf bestimmten Hautarealen für 5 – 20 Min.
Hier liegt in der Regel ein Mangel vor – es sollte also Wärme (Energie) in den Körper gebracht werden.

Bei dem blutigen Schröpfen werden die Schröpfkopfgläser auf ganz kleine Einstichstellen (mit einer Lanzette) gesetzt, so dass Blut entweichen kann.
Hier liegt in der Regel ein Überfluss vor – es sollte also eine Möglichkeit geschaffen werden, das Zuviel – den Druck – auch abzulassen.

Bei der Schröpfkopfmassage werden die Gläser auf der Haut, auch wiederum in ganz bestimmten Arealen, hin und her geschoben, um das Gewebe zu lockern und um Energien zu verteilen.

Durch diese Manipulation geschieht folgendes:

  • die Durchblutung der Haut wird verbessert
  • der Stoffwechsel und damit auch die Regeneration wird angeregt
  • die Durchblutung der unter der Haut liegenden Muskulatur wird verbessert
  • die Blutzusammensetzung wird verbessert
  • die inneren Organe werden stimuliert
  • Lymphe und Schlacken werden gelöst und abtransportiert
  • die Haut wird glatter (Cellulite)
  • chronische Störungen können gelockert werden
  • die Absonderung von Gelenkflüssigkeit wird gefördert (Rheuma)
  • es findet eine Entlastung statt
  • es arbeitet von ganz alleine – ohne fremde Hilfe und ohne Medikamente.


Eine Hausaufgabe, die Sie bei dieser Therapieform allerdings mitbekommen lautet: viel trinken, damit die Stoffe, die durch die Behandlung gelöst wurden, auch aus dem Körper ausgeschwemmt werden können.

Bilder: © HeVaTech GmbH, 72661 Grafenberg

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von: Maike Blohm verfasst am: 16.01.2009

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