Tai Chi / Qi Gong
Tai Chi
Es gibt verschiedene Theorien, wann das Tai Chi in China entstand. Einige sagen der Kaiser Fu Hsi (2205 – 1766 v. Chr. ) begründete die Praxis des Tai Chi, andere sagen ein Mönch der in der Tang Dynastie (618 – 906 n.
Chr.) lebte, hätte es entwickelt, als er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich beobachtete. Andere wiederrum sagen ein Mönch der in der Zeit der Yuan – Dynastie (1279 – 1368 n. Chr.) lebte, hätte es kreiert.
Tai Chi gehört zur traditionellen Körperkultur Chinas. Es ist ein anmutiger Tanz dessen Bewegungen in Zeitlupe ausgeführt werden. Es ist eine ganzheitliche Gesundheitsübung, die zu einer Harmonisierung des gesamten Organismus führt. Es dient der Schulung des Körperbewusstseins und kann psychische und physische Blockaden lösen. Die vitale Lebensenergie wird gesteigert und wir lernen den Körper wirkungsvoll auch im Alltag einzusetzen, so dass die Energie ungehindert fließen kann. Die Körperhaltung wird ausgerichtet und die Atmung geschult. So wird die Bewegung zur Quelle der Freude. Yin und Yang kommen zu einem harmonischen Zusammenspiel. Es verhilft zu Gelassenheit und klärt den Geist.
Im Tai Chi Unterricht ist auch immer Qi Gong mit integriert.
Qi Gong
Qi Gong bedeutet „ Arbeit mit dem Qi“, wobei ich „Spiel mit dem Qi“ passender finde, da es Gelassenheit und Freude impliziert. Qi Gong entstand im antiken China. Es wird seit ca 5000 Jahren in China praktiziert und dient dazu den Menschen als Wesen zwischen Himmel und Erde in Einklang zu bringen. Die sanft ausgeführten Übungen der chinesischen Heilgymnastik harmonisieren und vitalisieren den gesamten Organismus. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt und körperliche und geistige Blockaden können gelöst werden. Man lernt wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen und den Körper wahrzunehmen. Ein Ausgleich zwischen den Yin und Yang Kräften wird herbeigeführt. Es erweitert die Kreativität, man lernt besser mit Stress umzugehen, bzw. empfindet bestimmte Situationen nicht länger als Stress und es macht außerdem auch Freude.
Da der weibliche Organismus sich von dem eines Mannes unterscheidet, ist es für Frauen sinnvoll sich auch mit Übungen zu beschäftigen, die sich auf das Weibliche beziehen. Es lassen sich dabei Ruheoasen erschließen, und mit Lebendigkeit und Freude die weiblichen Quellen nähren.
Ich unterrichte hauptsächlich das stille Qi Gong nach Meister Zhi Chang Li, weiterhin das Fanteng Gong ( Heil Qi Gong), Wirbelsäulen Qi Gong, die Acht Brokatübungen, Qi Gong der Piktogramme u.a.
von: Katrin Ripa verfasst am: 10.11.2009
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