Esoterische Lebensberatung

Esoterische Lebensberatung

 

Esoterische Lebensberatung bedeutet, dass ein entsprechender Berater eine tief greifende Kenntnis über Zusammenhänge hat, die psychologische sowie spirituelle Zusammenhänge erklärbar macht. Esoterik bedeutet auch, tiefere, innere Zusammenhänge verständlich zu machen. Es handelt sich um einen Überbegriff. Lebensberatung sollte Körper, Geist und Seele sowie energetische Zusammenhänge einschließen. Wenn wir von ganzheitlicher Heilung ausgehen, dann ist der Mensch als universelles Wesen, welches alle Seinsbereiche einschließt, zu sehen und es sollte eine effektive Lebensberatung so aussehen, dass an tieferen Grundsätzen angesetzt wird. Wenn wir als heilende, spirituelle und mit höheren Fähigkeiten ausgestattete Helfer tätig sind, unabhängig davon, ob als Heilpraktiker, Berater, Geistheiler oder ausgebildeter Meister auf diversen Gebieten, dann sollten wir den Menschen als Wesen begreifen, welches körperliche, geistige und allumfassende Seinsebenen des gesamten Universums vereinen. Wir sind überplanetarische Wesen, die hier auf dem Planeten Erde eine gewisse Zeit verbringen, wir waren nicht-körperliche Wesen vor unserer Ankunft hier und wir werden es wieder sein, wenn wir die Seinsebene Planet Erde wieder verlassen. Übergeordnet gesehen bedeutet dies, dass wir unsere Seinsebene der irdischen Körperlichkeit so „gesund“ und ganzheitlich heil wie möglich leben sollten, dass wir als spirituelles Wesen, als körperliches Wesen, also als Mensch Lebensfreude, Lebensqualität und Gesundheit als höchstes Ziel im Auge haben können, und so ein angenehmes Leben auf allen Gebieten möglich ist. Esoterische Lebensberatung bedeutet also als Überbegriff, es ist alles eins, es schließt alles mit ein – es ist auch eine Form von Ganzheit und Vollkommenheit. Innen wie außen. Ganzheitliche Gesundheit ist eine vollkommene Daseinsform, ein Heilsein in vollendeter Form. Ein Lebensberater sollte diese vollendete Daseinsform eines menschlichen Wesens in allen Ausdrucksformen im Auge haben und geistige Gesetze kennen in ihren Auswirkungen und in ihrer irdischen Erscheinungsform. Wir sind auf diesem Planeten, um das Wesen Mensch in seiner vollendeten Form zu unterstützen und wir haben als Heiler und Berater eine Mission, das Innen und das Außen in Einklang zu bringen. Ein zentraler Kern ist hierbei die Formen von Energien und vor allem innerhalb der vergleichsweise niedrigen Schwingungsebene des Planeten Erde das menschliche Streben nach Selbstverletzung zu erkennen. Dieses Streben ist der Schlüsselpunkt eines menschlichen Egos, welches es universell gesehen nur auf dem Planeten Erde gibt, welches eben typisch menschlich ist und deshalb ist die energetische Aufschlüsselung von Selbstverletzungsmechanismen und deren Kenntnis eines der wichtigsten Werkzeuge was effektive Heilarbeit sowie Lebensberatung in allen anwendbaren Formen darstellt.

  Energetische Aufschlüsselung von Selbstverletzungsmechanismen

 

Es ist bei Formen von ausgeübter Selbstverletzung und darauf aufbauenden negativen Glaubenssätzen deshalb so schwer, sie loszulassen, weil der Aufbau während ihrer Entstehung komplex ist. Es wirkt sich im Gefühl so aus, dass Abläufe stattfinden, die sich unserer Kontrolle entziehen. Diese Eigendynamik, die schwer oder gar nicht mit Willens- oder Verstandeskraft zu lösen ist, hat ihren Ursprung in sich wiederholenden Mechanismen auf der Energieebene.

Beispiel Depression:

Dieses Symptom entsteht durch unbewusste Selbstverletzung. Es ist eine Wirkung einer Ursache, die ihrerseits eine Symptomkette verursacht, nämlich Gefühlsdefizite, Trägheit, Ängste und Zweifel und weitere Symptome auf Körperebene. Dieser Symptomkette liegt die unbewusste Identifikation mit Selbstverletzung zugrunde. Selbstverletzungsidentifikation ist ein übergeordneter Begriff eines Energieknotens, der einen sich wiederholenden Energiemechanismus beinhaltet.

Der Aufbau des Energieknotens Selbstverletzungsidentifikation

Wir erfahren von Anbeginn unserer Existenz gefühlte Verletzungen (unabhängig, wie diese konkret stattfanden). Dass wir uns verletzt gefühlt haben, ist entscheidend. Das Gefühl ist das Bindeglied zu unserer Existenz, der Aufbau unseres Emotionalkörpers als Ausdruck unserer gesamten Psyche. Verletzungen sind Verwundungen unseres Emotionalkörpers, weil sie unser inneres Kind, welches am nächsten mit unserer unverletzbaren Seele verbunden ist, beschädigen, bzw. unsere Kraftquelle vom Ursprung abgeschnitten wird. Der universelle Energiefluss des unverletzten Selbst in Verbundenheit mit der Energie der universellen Liebe, und somit Selbst- und Nächstenliebe ist blockiert. Statt Urvertrauen, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Nächstenliebe und Selbstwertgefühl, wandelt dieses Abgetrenntsein unsere Existenz in einen Schauplatz von Selbstverletzung um. Dieses geschieht, weil wir Verletzungen im Gefühl erfahren und aus dieser Erfahrung und Gewohnheit sie an uns und andere weitergeben. Aus der Kette von Verletzung entsteht die oben erwähnte Symptomkette, wir identifizieren uns mit Selbstverletzung aus erfahrener Gewohnheit.

Der Energieknoten Selbstverletzungsidentifikation beinhaltet auch Ablehnungsidentifikation und Abhängigkeitsidentifikation. Diese Identifikationen basieren auf Selbstwertverlust durch Urvertrauensverlust, welcher zu Selbstablehnung durch gefühlte Ablehnung führt = Ablehnungsidentifikation. Die Abhängigkeitsidentifikation entsteht daraus, dass ein verwundetes inneres Kind bedürftig wird und aufgrund dessen um die Anerkennung kämpft von den Personen, die es verletzt haben. Das innere Kind ist die Verbundenheit mit unserem Gefühl, und durch die so entstandene Bedürftigkeit fühlt sich dieser Persönlichkeitsanteil emotional abhängig. Unser Emotionalkörper speichert eine Abhängigkeitsidentifikation.

Es entsteht eine Symptomkette, die sich psychisch und zuletzt körperlich auswirkt.

Ein Energieknoten bildet aufgrund seines energetischen Mechanismus ein Energienetzwerk. Die miteinander verknoteten Elemente der Selbstverletzungsidentifikation besetzen durch den sich gewohnheitsmäßig wiederholenden Energiemechanismus die gesamte Psyche. Diese blockierenden Energien ziehen sich wie ein Netzwerk durch unsere gesamte Persönlichkeit. Es entsteht ein verwundetes, verfremdetes Selbst.

Die Folge hiervon ist, dass das menschliche Energiesystem (Chakren, Meridiane etc.) von diesem Energienetzwerk betroffen, also blockiert ist. Als Auswirkung ist die gesamte Psyche und auch unser Körper von einer Symptomkette betroffen.

Wenn wir von unserer inneren sowie universellen Energieversorgung abgetrennt sind durch Verletzungen, haben wir den Energiemechanismus Selbstverletzungsidentifikation verinnerlicht. Wir entwickeln destruktive Glaubenssätze, die uns das Gefühl geben, wir werden von unserer Außenwelt abgelehnt, wir können niemandem (einschließlich uns selbst) vertrauen, die Menschen, die Welt, das Universum hat sich gegen uns gerichtet. Aus dieser Haltung heraus kämpfen wir gegen uns und gegen unser Umfeld. Wir entwickeln ein Dreieck aus verfremdetem inneren Kind, verfremdetem Ego und gespeicherten und weitergegebenen Virusprogrammen in unserem Unterbewusstsein, welche eine ungesunde, heilungsbedürftige Egozentrik in unserem Gefühl, der Prägung unseres Emotionalkörpers,  zur Folge hat.

Im Ergebnis leben wir ein Leben, welches sich in unseren gesamten Lebensbereichen unter Einfluss einer Selbstverletzungsidentifikation abspielt; weil wir uns mit diesem Energiemechanismus identifizieren, ist es uns zu wenig bewusst, dass wir uns selbst und auch unser Umfeld wiederholt verletzen im Denken, Fühlen und Handeln.

Wir übertragen diese Haltung auf verschiedene Lebensbereiche, und so streben wir dann im Laufe unseres Lebens nicht nur nach Anerkennung von den engsten Bezugspersonen, sondern wir übertragen diese Gewohnheitsenergie und streben dort nach Anerkennung, wo sie vergeblich zu bekommen ist, weil sich das Muster Selbstverletzungsidentifikation aus Gewohnheit bestätigen will. Aus energetischer Sicht entsteht aufgrund von Blockierungen eine Symptomkette auf den Ebenen Geist, Psyche (die Gesamtheit aller nicht-körperlichen Persönlichkeitsanteile) und Körper. Unsere Seele kann als unverwundbarer Lichtkörper nicht verletzt werden, aber unser Geist, der die Seele umschließt. Der Geist ist das Bindeglied zwischen dem universellen Lichtkern unserer Seele und der irdischen/menschlichen Existenz. Der Geist ist beides: eine universelle Essenz, untrennbar von unserer Seele und unser höheres Bewusstsein, und in Verbindung mit den Urenergien auf Erden in der Lage, von Blockierungen besetzt zu werden. Deshalb kann ein Geist in seiner irdischen Daseinsform  das Signal abspeichern: „Ich bin verletzt worden“. Der Geist sendet diese Botschaft an die Psyche unserer Person und wir leiten diese Botschaft an unseren Emotionalkörper mittels unseres Gefühls weiter. Unser inneres Kind wird abhängig und bedürftig, verbindet sich in ungesunder Weise mit unserem Ego. Der Symptomkreislauf, die Symptomkette schließt sich und eine Selbstverletzungsidentifikation als Energieknoten, der Netzwerke bildet, entsteht auf der energetischen Seinsebene. Die Seele, unsere vollkommene Essenz, kann einen ursprünglich vollkommenen Geist, der auf Erdenebene verletzt wurde, nicht frei durchströmen und so „meldet“ unser Selbst eine Beschädigung, in der Praxis heißt dies: Eine Psyche ist erkrankt.  Kommen wir zum Anfangsbeispiel zurück: Eine erkrankte Psyche bildet z.B. das Symptom Depression, wenn ein inneres Kind Wut gegen sich selbst richtet (eine Form von Selbstverletzungsidentifikation). Es wird aufgrund der Blockade keine Ausdrucksform für Wut gefunden. Depression ist eine verfremdete Wut, ein unterdrücktes, verfremdetes Gefühl. In der Symptomkette heißt das, dass sich weitere Symptome herausbilden und aufgrund von Gefühlsdefiziten der Energiefluss von Liebe und Vertrauen uns nicht erreicht. Der Gegenpol von Liebe, Angst, wird stattdessen unsere Persönlichkeit besetzen. Je nach Mentalität einer Persönlichkeit können unterschiedliche Begleitsymptome einer erkrankten Psyche entstehen. Eine Psyche gerät aus dem gesunden energetischen Gleichgewicht, wenn ein Geist durch gefühlte Verletzungen überfrachtet, reizüberflutet ist und seine Grenzen überschritten sind. Die Grenzen einer geistigen Belastbarkeit können unterschiedlich sein in der praktischen Auswirkung. Das Ergebnis ist aber gleich: Energieknoten bilden Symptomketten. Hieraus ergibt sich, dass eine Erlösung/Befreiung von Selbstverletzungsidentifikation und deren Energiemechanismen die Basis bilden für einen freien Geist, mit der Folge einer befreiten Psyche und einem gesunden Körper = die Basis für eine ganzheitliche Heilung der Persönlichkeit auf allen Ebenen. In diesem Fall haben wir einen frei fließenden Zugang zu den höheren Ebenen unserer Geist-Seele-Einheit im Einklang mit den Lichtkräften des Universums. Dies ist die Voraussetzung für die Rückkehr zu unserer eigenen Kraftquelle. Wie konkret eine Heilung unserer gesamten Existenz aussehen kann, hängt davon ab, welche negativen Glaubenssätze und Überzeugungen wir im Laufe unserer Geschichte durch Anhäufungen von gefühlten Verletzungen entwickelt haben.

 



von: Andreas Karnadi verfasst am: 14.02.2013