Kartenlegen

Kartenlegen

 

Das Kartenlegen erfreut sich heute einer großen Fangemeinde.

Es macht Spaß sich mit Vorstellungen zur Zukunft zu beschäftigen. Es ist spannend, aufregend und weckt eine zumeist positive Erwartungshaltung.

 

Wie funktioniert das Kartenlegen denn eigentlich? ...

 

Unser Unterbewusstsein „denkt“ nicht in Worten oder Sätzen, sondern in Bildern. So träumen wir auch in Bildern- meist von kurzen Ereignissen, die oft symbolhaft verschlüsselt sind.

Und genau das bieten uns die Karten auch – Bilder, die symbolhaft zu verstehen sind.

 

Das Kartenlegen bietet daher durch seine Bildersprache eine Schnittstelle zwischen dem unbewussten Wissen und dem bewussten Wissen. Wir können durch die Bilder ausgedrückt sehen, was wir unterbewusst schon zu wissen scheinen.

 

Zeigen die Bilder die Zukunft? ...

 

Das ist nun eine fast philosophische Frage, die, je nach Überzeugung, von jedem selbst  beantwortet werden sollte.

 

Orientiert an Aussagen der Naturwissenschaft:

Diese will herausgefunden haben, dass unser Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammen arbeiten und dabei unbemerkt Informationen austauschen. Dazu wird auf Erfahrungen, Vorstellungen und allgemeingültige Aussagen zurückgegriffen, um eine Entwicklung, ein Ereignis im Voraus zu berechnen, das wir dann als Gefühl oder Gedanken wahrnehmen können.

 

Die Zukunftsprognosen der Karten sind also auf der Basis der Intuition zu sehen und zeigen uns eine wahrscheinliche Entwicklung zu einer Frage oder Situation, so wie wir sie unterbewusst wahrgenommen haben. Dieses Zusammenspiel von bewusstem und unbewusstem Wissen benutzen wir alle nahezu täglich, wenn wir von unserem Bauchgefühl sprechen. Die Wahrnehmung der Intuition lässt sich trainieren und ist darüber hinaus beim Einzelnen sicherlich von vornherein unterschiedlich stark ausgeprägt.

 

Welche Karten sollte man wählen?

 

Die bekanntesten Kartendecks sind sicherlich die Tarotkarten, die Lenormandkarten und die Skatkarten. Dazu gesellen sich noch die Kipperkarten und ferner die Zigeunerkarten. Die Tarotkarten fallen aufgrund Ihrer Anzahl und Deutungsweise gegenüber den anderen Decks sozusagen aus dem Rahmen. Auch wird im Tarot eher selbsterkenntnerisch gearbeitet. Prognosen leiten sich hier eher aus Frage und Legart ab und verknüpfen Themen meist mit der Haltung des Fragestellers dazu. Die übrigen Decks können als ereignisorientierter gelten aufgrund der Zuordnungen von Bildern zu Lebensbereichen, so dass konkrete Fragen direkt gestellt werden können. Letztlich ist es eine Frage des Geschmacks und des Zugangs, den man zu den jeweiligen Motiven und Kartendecks für sich findet.



von: Stephanie Mertens verfasst am: 03.08.2011