Burnout - ein möglicher Ausweg

 Burnout © Jorma Bork - pixelio.deAll meine Worte und Angebote sind in Liebe der heilenden Ordnung, Klarheit und dem Ausdruck der Seele gewidmet.

Alles was ich schreibe, ist meine Wahrheit. Wenn Du in Resonanz gehst, könnte es auch Deine Wahrheit sein. Das „Du“ ist in tiefem Respekt und Achtung gewählt – es erleichtert mir das Formulieren und Deinem Herzen das Einschwingen, wenn Du magst.

In meiner Arbeit tauchte mehrfach ein interessantes Phänomen auf:

Menschen, die Anzeichen vom sogenannten Burnout entwickelt hatten, empfanden wieder Lebensfreude und–kraft nachdem wir ihren inneren Kompass auf ihre Seelen- oder Herzenswünsche ausgerichtet hatten.

Da kam ich auf eine Idee:

Ist es tatsächlich möglich, dass „dem Herzen folgen“ eine Vorbeugung gegen Burnout ist?

Wer dem eigenen Herzen folgen will, muss lernen es zu hören.

Wer seinem Herzen folgt, richtet seine Achtsamkeit auch auf sich selbst und beginnt (wieder) zu fühlen und zu erkennen, was ihm gut tut und was nicht.

Wer seinem Herzen folgt, wird seine Grenzen erkennen und wahren lernen.

Er wird üben, sich selbst und das Leben zu respektieren.

 

Einen Ursprung für den sogenannten Burnout sehe ich in einer Vernachlässigung der eigenen Seelengesundheit. Übermäßige Fokussierung auf das Außen und/oder auf Menschen, von denen wir uns abhängig fühlen, verstärken das Risiko. Das können der Erfolg, das Haus, die Kollegen, der Partner, die Kinder, die Eltern, die Vorgesetzten, das Unternehmen ... sein.

Ein heilsamer Anfang ist dann: Füße spüren und tief durchatmen.

Interessant war ebenfalls, dass ich beobachten konnte, das die Klienten mit Burnout dazu neigen, es „anderen recht machen“ zu wollen. Sie übernahmen stärker Glaubenssätze ungeprüft, die besagen, wie sie sein sollen und gaben alles, um einem perfekten Bild von sich zu entsprechen. Sie haben hohe Erwartungen und Ansprüche an sich selbst.Aus meiner Sicht: unmenschlich hohe Ansprüche und Erwartungen sich selbst gegenüber.

Es scheint, als wollten sie selbst besser sein als Gott.Was zu einem aussichtlosen Kampf führt, der all ihre Kraft aufzehrt. Da sie ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden konnten, haderten sie mit sich und verurteilten sich hart. Einfache Lebensfreude und Momente der Entspannung und des Glücks wurden nicht mehr empfunden.

Wenn jetzt noch eine erhöhte Leistung erforderlich wurde, weil zum Beispiel eine unerwartete Veränderung im Leben auftauchte, brachen diese  Menschen zusammen.

Was kannst Du für Dich selbst tun?

Eine hilfreiche Frage ist diese:

„In wessen Angelegenheit stecke ich meine Kraft?“

Aus meiner Sicht gibt es drei Möglichkeiten:

Du kannst Deine Energie in die Angelegenheiten Anderer stecken, in Deine Angelegenheiten oder in die Gottes.(Falls Dich der Begriff Gott stören sollte, ersetze ihn durch einen mit dem Du Dich wohl fühlst.)

Wie auch Deine Antwort auf diese Frage für Dich ausfallen mag, interessant ist, wie Du Dich damit fühlst.

Lass uns ein wenig genauer hinsehen und –fühlen:
 Wessen Gedanken und Handeln sich häufig darum drehen, die Erwartungen anderer zu erfüllen, ist  mit seiner Aufmerksamkeit auf eben diese Anderen fokussiert.

Das hat einen Effekt auf den Energiehaushalt – es ist, als würde dieser Mensch energetisch auslaufen.

Er gibt seine Macht und seine Verantwortung für sein Wohlbefinden ab. Er muss so nicht selbst entscheiden, was für ihn oder die Situation stimmig ist.

Er überlässt es einem oder mehreren anderen Menschen zu entscheiden, was richtig und was falsch ist.

Ich habe erfahren, dass kein Mensch das tut, ohne unbewusst etwas dafür haben zu wollen.

Die Frage ist also:"Will ich das wirklich? Was erhoffe ich mir insgeheim?"

Anerkennung oder Lob oder das Gefühl dazuzugehören oder geliebt zu werden... oder... oder....?

Erkenntnis:

Ich wünsche mir  ____________________________________________!

Falls Du nicht nur gelesen, sondern die Fragen auch an Dir selbst ausprobiert hast, frage Dich bitte: "Kann diesen Wunsch erlauben?"

Tue es für diesen Moment, erlaube Dir diesen Wunsch, so gut Du kannst. Atme und fühle erneut, wie es Dir damit geht.

Wunderbar – jetzt bist Du in Deiner Angelegenheit unterwegs.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Deine Kraft in die Angelegenheiten anderer Menschen zu stecken. Eine andere beliebte Möglichkeit, ist diese:

Er sollte wirklich ordentlicher sein... Sie sollte besser kochen können.... Die sollten ihrem Kind mal .... und so weiter.

Noch interessanter wird es, wenn Du glaubst, Du „wüsstest besser“ als Gott oder das Leben, was hätte sein sollen.

Was sich da so angenehm anfühlt, wenn Du solche Sätze sagst oder denkst ist, sich im Recht zu fühlen und „besser“ zu sein.

Daran möchte ich nichts verurteilen.Das ist in Ordnung.Es ist nur nicht Dein größtes Potenzial.

Es ist ein Ersatz für Lebendigkeit.

Was ist Dein höchstes Potenzial?

Diese Frage kannst nur Du beantworten. Ich kann Dich einladen, sie Dir immer wieder zu stellen.

Ein passendes Zitat fiel mir heute zu:
„Ihr seid hierher gekommen, um einen individuellen Plan für eure eigene Rettung auszuarbeiten. Doch diese Rettung bedeutet nicht, dass ihr euch vor den Fallstricken des Teufels rettet. So etwas wie den Teufel gibt es nicht, ebenso wenig wie die Hölle. Ihr rettet euch selbst vor der Leere der Nichtverwirklichung.“

~ Neale Donald Walsh in „Gespräche mit Gott, Band 1“, Seite 88

 

Für mich ist es dies:

In jedem Moment das Gefühl zu haben, am richtigen Ort zu sein und das Stimmigste zu tun.

Jetzt ist es, diese Zeilen zu schreiben und immer wieder zu nachzuspüren: Fühlt sich das stimmig an, was ich da tippe?

Ja, jedes Wort wird gewogen, geschmeckt und gefühlt.

Und es ist das Begleiten und Ermutigen von Menschen, die sich auf den Weg machen, ein freudvolles, mitfühlendes und kraftvolles Leben zu leben.

Bei dieser Arbeit, bei diesem Schreiben fühle ich mich verbunden mit dem Herzen und dem Göttliche – mit allem, was ist.

Dafür bin ich zu tiefst Dankbar!

Lass es Dir gut gehen, was immer Du tust, wo immer Du bist!

Wir sind in der Liebe verbunden!

Ho!

Herzensgrüße zu Dir

LilliCo

Transformations-Schamanin

 

Foto: © Jorma Bork - pixelio.de

geschrieben von: Lilli Constanze Schmidt | am 17.06.2013