Clustermedizin Teil 1

Aller Anfang ist schwerg1_400


Das ist ein typischer Anfang in der clustermedizinischen Praxis: Da sitzt ein chronisch kranker Patient, der schon eine diagnostische und therapeutische Odyssee hinter sich hat. Er hat vieles probiert, einiges hat geholfen, aber ein grundlegender, durchschlagender Erfolg ist ausgeblieben. Auch die Krankengeschichte ist typisch, sie könnte etwa so abgelaufen sein:

Als Kind alle Impfungen mitgemacht, dann häufige Mittelohrentzündungen oder Mandelentzündungen, sogar mehrfache Scharlachinfektionen,  immer wieder mit Antibiotika behandelt. Vielleicht auffallende Unruhe und Zappeligkeit in der Schule. Später eine Allergie, Heuschnupfen zum Beispiel. Auch die immer erträglich geblieben durch Antiallergika. Dann unter Umständen mal so etwas wie eine Lungenentzündung, auch mit Antibiotika behandelt. Irgendwann begann dann das Reizdarmsyndrom mit dem Wechsel von häufigen Durchfällen und Verstopfung. Inzwischen ist wegen der langen Leidenszeit schon eine depressive Verstimmung mit Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen oder Schwindel aufgetreten. Gibt es da überhaupt Zusammenhänge?  Chronisch müde und abgeschlagen sitzt der Mensch jetzt hier und glaubt kaum noch an eine Genesung.

Wo ist jetzt die Ursache für die Erkrankung, wo soll eine Behandlung ansetzen, was müsste getan werden? Wenn jedes einzelne Symptom medikamentös behandelt würde, müssten diverse Arzeneimittel eingenommen werden, die mit Nebenwirkungen sowie  gegenseitigen Wechselwirkungen insgesamt eher belasten als nützen. Und alle Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, scheint schlechterdings unmöglich. Oder?

Tatsächlich muss eine Behandlung scheitern, die nur nach einzelnen Symptomen sucht. Da die Medizin sich immer weiter zum Spezialistentum entwickelt, geht die Richtung immer  mehr zur exakten Analyse, d.h., man zerlegt den Menschen in seine Einzelteile, bis hin zum Molekül. Für jedes Einzelteil gibt es einen Fachmann, wie für das Auge oder den  Enddarm.

Eine erfolgreiche Therapie muss aber den ganzen Menschen im Blick behalten, d.h. zu einer  Synthese gelangen, ihn quasi wieder zusammensetzen. Genau das will die Clustermedizin. Sie will die Zusammenhänge verstehen. Die Symptome gelten dabei lediglich als Signale des  Körpers, nicht als eigenständige Krankheit. Der Körper meldet durch Schmerzen, dass eine Störung vorliegt.

Ein Beispiel sind Magenschmerzen. Gemeldet wird, dass man leidet, aber nicht woran, warum oder gar wozu. Eine Kenntnis vom „dass“ reicht aber nicht, um die Störung zu beiseitigen, bestenfalls zur Beseitigung des Symptoms. Da gibt es beispielsweise Stress. Er schlägt manchen Menschen auf den Magen. Sie bekommen Magenschmerzen oder auch Geschwüre. Stress betrifft aber erstrangig den Kopf,  die Reaktion darauf wird jedoch im Magen durch einen gestörten Säurehaushalt sichtbar. Das wiederum fördert die Ausbreitung eines Bakteriums namens helicobakter pylorii. Also: das saure Milieu hat also in erster Linie mit dem gestressten Menschen zu tun und erst in der Folge mit seinem Magen. Daher haben Magentabletten nur eine lindernde Wirkung. Solange der Stress weiter besteht, wird der Mensch nicht gesunden können. Er hat weiter Stress, er bleibt weiter übersäuert, und er beherbergt Bakterien in seinem Körper, die ihrerseits Stoffwechsel betreiben und den Menschen jetzt zusätzlich mit ihren Ausscheidungen belasten. Das ist genug, um den Fortbestand der Störung zu sichern.

In der Clustermedizin wird davor ausgegangen, dass Krankheiten weitgehend durch Toxine (=Gifte) gesteuert werden. Dreh- und Angelpunkt einer grundlegenden Behandlung ist die Toxinsituation in einem Organismus. Fast alle Krankheiten lassen sich als Prozesse beschreiben, die zur Ansammlung schädlicher Substanzen im Körper führen. Diese Substanzen dringen entweder von außen ein, etwa in Form von Mikroben, Keimen, Nahrungsmittelzusätzen, Umweltgiften (Amalgam, Palladium, Abgase etc), oder sie werden direkt im Körper gebildet, als Folge der Krankheit, z.B. als Immunkomplex. Diese Stoffe können schlecht ausgeschieden werden, weil sie nur wenig wasserlöslich sind. Statt dessen sammeln sie sich in den Nasennebenhöhlen an oder lagern sich in Zahnwurzeln oder Gelenken ab. Von hier aus streuen die Toxine über den Blutkreislauf in andere Organe. Und zwar in die Organe, die sowieso eine Schwachstelle sind, die gewissermassen das schwächste Glied der Kette darstellen. Solange sich also Toxine im Körper befinden, werden sie im Hintergrund immer als Steuermechanismus der Krankheit wirken.

Wie kommt es nun, das Schwachstellen vorhanden sind, an denen die Toxine ihr schädliches Werk verrichten können? Das wäre als erstes die Familiengeschichte zu überprüfen. Ganz wichtig ist auch die Zeit, die der werdende Mensch innerhalb seiner Mutter verbracht hat: der Schwangerschaftsverlauf, einschliesslich der Geburt selbst. In diesen Phasen werden die Weichen für ein ganzes Leben gestellt. Auch das soziale Umfeld spielt eine bedeutende Rolle. Zwischenmenschlichen Beziehungen führen immer wieder zu körperlichen, psychischen und seelischen Verletzungen, und die sind eine ergiebige Quelle für organische Schwachstellen. Wie oft sagen wir nicht: „das habe ich mir zu Herzen genommen“, „das ist mir schwer an die Nieren gegangen“ oder so etwas in der Tonart? Diesen Organbetroffenheiten folgen dann dauerhafte Milieustörungen im Körper, und daraus resultiert die Voraussetzung für eine Vermehrung von Viren, Bakterien und Pilzen. Und dann haben wir die Kette Verletzung > Schwächung > Infektion >  Vergiftung > Toxineinlagerung > chronische Störung.

Was kann den nun die Clustermedizin tun, nachdem nun einmal der chronisch erschöpfte Patient im Sprechzimmer sitzt?
Sie versucht, diese Gesamtsituation zu erfassen, d.h. mittels aufwendiger Testverfahren die gesamte Stoffwechsellage mitsamt der Toxinsituation des Körpers darzustellen. Der Patient wird zunächst gebeten, sich einem Test zu unterziehen. Dabei soll das Unterbewusstsein angezapft werden. Dort sind alle vergangenen Ereignisse in Form von Erinnerungsbildern abgespeichert. Um an diese Quelle zu kommen, werden dem Patienten provokative Sätze gesagt, die gewisse Vorstellungen in ihm hervorrufen. Diese gefühlsmäßige Vorstellung soll der Patient mit geometrischen Formen verbinden, die ihm vorgelegt werden. Da die Emotionen aber aus dem Unterbewusstsein kommen und es keine logischen Beziehungen zwischen den Formen und den Aussagen gibt, ist die Befragung verstandesmäßig nicht beeinflussbar.

Der Patient offenbart in diesem Vortest sein unterbewusstes Wissen um sein krankmachendes Profil. Das funktioniert besonders gut bei Kindern, die ja noch einen besseren Zugang zu ihren Bilderwelten haben als mancher Erwachsene. Diesen Vortest kann man sonst auch durch eine Speichelanalyse ersetzen. Das Ergebnis dieses Tests gibt dann Aufschluss über die Hintergründe einer Erkrankung und verrät, auf welcher körperlichen oder geistigen Ebene man genauer nach den Krankheitsursachen suchen soll. Aufgrund dieses Ergebnisses  werden dann die in Frage kommenden Körpersubstanzen zum Clusterlabor geschickt, und dort werden sie durch aufwendiges  Destillations- und Kristallisationsverfahren untersucht. Der Vortest ermittelt quasi, auf welchem Weg man den direktesten Zugang zum Kern der Krankheit findet. Die gesamte Clusterauswertung liefert dann keine herkömmliche, klinische Diagnose. Sie ergibt vielmehr eine umfassende Mitteilung des Patienten über sich selbst. Sie macht Aussagen über den Menschen als Ganzes, mit seinen Zusammenhängen, Vernetzungen und Einflussfaktoren.

Der Patient drückt in dieser Form der Auswertung über sein Kristallisat aber nicht nur aus, was ihm wehtut, sondern auch, was ihm zur Gesundung fehlt und was er für seinen Stoffwechsel braucht. Dabei geht es vor allem um Informationen zur Selbstkorrektur. Die Mittel der Clustermedizin dienen nicht dazu, Symptome abzustellen und zu beseitigen, sondern wollen vor allem die Voraussetzungen schaffen, dass der Patient sich selber korrigiert. Aufgrund einer Clusteranalye werden individuelle, ganz auf den Patienten abgestimmte Arzneimittel zusammengestellt, die förmlich auf die erfasste Stoffwechsellage „massgeschneidert“ sind.

Der Patient erhält also als ganz eigenes Heilmittel die Informationen in zusammengefasster Form, die ihn krankmachen. Das Immunsystem kann mit Hilfe dieser Informationen einem Rückkoppelungsprozess beginnen und eine Selbstheilung in die Wege leiten. 

Man könnte ein Clustermittel mit einem Spiegel vergleichen: dem Immunsystem werden seine eigenen Schwächen und Defizite deutlich vorgeführt, damit es diese Problembereiche lösen kann. Der Patient erhält also den Anstoss von aussen, im inneren selbständig die Korrektur seiner Störungen vorzunehmen, sofern keine irreparablen Veränderungen vorliegen. Der Patient sollte die Bereitschaft haben, diese Anstösse anzunehmen. Sie wirken nämlich anregend, nicht nur im körperlichen, sondern auch im seelischen Bereich. Änderungen zeigen sich auch durch verändertes Denken und Fühlen, was natürlich dann auch umgesetzt werden müsste. Damit wir erfahren, wie wir unseren müden, abgeschlagenen Patienten seiner  Genesung entgegen gehen lassen können, bräuchten wir jetzt noch viel mehr Raum und Zeit.

eva_schwarzweissGenaueres über die Clustermedizin wird noch in zwei weiteren Folgen dieser Artikelserie beschrieben, auch über die Wirkweise der Heilmittel und den Verlauf eines Gesundungsprozesses, die  sogenannten Rekursion, wird noch berichtet werden.

Fragen dazu können Sie jetzt schon telefonisch stellen im Labor für Clustermedizin in Horb-Mühringen unter der Telefonnummer 0 7483/92 93 0 oder bei der Heilpraktikerin Eva Lackner in der Schweiz. Rufen Sie bei  Interesse ruhig an, und Ihnen wird weiteres Informationsmaterial zugeschickt.

geschrieben von: Eva Lackner | am 11.09.2008