Das Human Design System 1

Was ist das HUMAN DESIGN SYSTEM? 

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Das HDS ist ein Weg zur Selbsterkenntnis und zur Steigerung der Lebensqualität. Es beschreibt unsere tatsächliche Einzigartigkeit ebenso konkret wie die Illusion darüber, was und wer wir glauben zu sein.
Daraus wird eine maßgeschneiderte Strategie abgeleitet. Ihre spielerische und experimentelle Anwendung im täglichen Leben lichtet den Nebel von Wut, Frust, Bitterkeit und Enttäuschung und läßt als Erfahrung sichtbar werden, wozu Sie designed sind als menschliche Form mit einem spirituellen Inhalt.

Ziele des HDS
Der Mensch:
Sich selbst erkennen, was bin ich und was nicht.
Der Mitmensch: Partnerschaften verstehen, beruflich und privat
Das Kind: Dem eigenen Weg treu bleiben
Der Alltag: Lebenssituationen meistern
Das Ziel: Zurück zur eigenen Natur durch korrekte, authentische Entscheidungen

Wie ist das HDS entstanden?
Im Januar 1987 ist es durch eine Offenbarung in die Welt gekommen. Eine geheimnisvolle Stimme von Mutter Erde hat dem Kanadier Ra Uru Hu das System diktiert. Es soll uns Menschen lehren, was es heißt, ein geistiges Wesen in einem materiellen Körper zu sein. Damit führt es uns in das meistens gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang zurück.

Worauf stützt sich das HDS?
Dieses Mandala ist die Formel des HDS. Es zeigt die 4 Essenzen, die in einer Synthese das HDS erzeugt haben.

Der innere Ring enthält den astrologischen Tierkreis. Zur Erstellung einer persönlichen Grafik sind deshalb die Geburtsdaten wichtig. Der Tierkreis ist der Einstieg in das System.

Ihm sind im äußeren Ring die 64 Hexagramme des I-Ging zugeordnet. Sie liefern die zentralen Aussagen des HDS und besetzen in der Körpergrafik feste Positionen. So werden die 64 menschlichen Archtypen körperlich wirksam. Für die Geburtsstunde jedes Menschen legen die Planeten max. 26 dieser I-Ging Hexagramme als seine Ausstattung für das Leben fest.

Die 9 Zentren der Grafik enthalten bestimmte Hexagramme. Die Zentren entsprechen dem System der Chakren. Über das endokrine Drüsensystem werden hier alle biochemischen Prozesse gesteuert.

Die Verbindungen zwischen den Zentren ermöglichen deren Kommunikation. Sie sind als vereinfachte Form des kabbalistischen Lebensbaumes zu sehen.
Das HDS ist real keines dieser einzelnen Systeme, sondern eine Synthese mit völlig neuen Eigenschaften. Das Ganze ist deutlich mehr als die Summe der Teile.

Brückenschlag Alt und Neu
Zwischen diesen 4 esotherischen Weisheiten als Quelle des HDS und den modernen Naturwissenschaften gibt es faszinierende Zusammenhänge. Sie betreffen die Teilchenphysik, die Astronomie, die Genetik und die Neurologie. So erklärt das HDS die Programmierung des Menschen mit dem Strom von Neutrinos, für deren Nachweis vor einigen Jahren der Nobelpreis der Physik vergeben wurde. Und die 64 Hexagramme können den 64 Codons als Abschnitten auf unserer DNS zugeordnet werden.

Esotherik oder Wissenschaft?
Das HDS bildet eine Synthese zwischen den beiden Lagern und ist ein Beitrag zur Einheit. Es ist irdischer als manche esotherische Richtung und spiritueller als übliche Naturwissenschaft. Das erleichtert einerseits die allgemeine Akzeptanz, erzeugt aber gleichzeitig auch Anfeindungen von beiden Seiten. Das HDS ist kein Glaubenssystem und keine reproduzierbare Wissenschaft, weil wir es mit menschlichen Unikaten zu tun haben. Am besten passt vielleicht der Begriff der Erfahrungswissenschaft.

hds_zentren_400Die 9 Zentren
Sie enthalten allgemeine Qualitäten und Kräfte, die sich in den beteiligten Hexagrammen wieder differenzieren.  Diese Zuordnung ist für die Themen des I-Ging eine neue Dimension. 

Farbig und weiß
hds_beispiel_400Die Körpergrafiken enthalten in der Regel farbige und weiße Zentren in allen Kombinationsmöglichkeiten. Dahinter steht ein gegensätzlicher Funktionsmodus.

Farbige Zentren kommunizieren miteinander verläßlich und senden das Ergebnis hinaus in die Welt. Hier sind wir fest, stabil, sicher, unser selbst bewußt und schließen von uns auf andere. Wir erfahren die eigene Natur.
In den weißen Zentren sind wir offen, stehen auf Empfang, sind unsicher, beweglich, interessiert, fremdbestimmt, und identifizieren uns mit fremden Einflüssen, die vergänglich sind. Wir schließen von anderen auf uns und leiden darunter. Wir spiegeln hier andere Menschen und verhelfen ihnen zu ihrer Tiefe. Wir erfahren die Umwelt.

Spieglein, Spieglein an der Wand
Nicht nur in Märchen von Schneewittchen macht sich der Spiegel durch seine Objektivität unbeliebt. Auch offene, weiße Zentren spiegeln dem Gegenüber der farbigen Zentren Eigenschaften, die diese verbergen möchte, vielleicht an sich nicht mögen. Dieses offenbar gemacht, ausgesprochen,  vorgelebt oder als Gefühl herausgelassen kann der ahnungslose Besitzer des Spiegels schnell in die Rolle des Angeklagten geraten. Der Spiegel ist aber NICHT das gezeigte Bild.
Die wichtigste Regel für offene Zentren: Identifiziere dich nicht!!

Wer bin ich und wer bin ich nicht?
Vereinfachend aber plakativ eindrucksvoll zeigt also eine Körpergrafik in ihrer gesamten Farbigkeit, wie, wo und was jemand ist.
In allen weißen Bereichen, stets die Mehrheit, zeigt die Grafik, was jemand nicht verläßlich und dauerhaft ist. Unter der dauerhaften Konditionierung, verbunden mit der Gefahr derIdentifikation, glauben wir aber gerade hier subjektiv das zu sein, was wir objektiv nicht sind.

Der Gärtner und der Kapitän
Es erschiene uns absurd und töricht, würde ein Blumenfreund zur See fahren. Als Gärtner talentiert, wäre er kein guter Kapitän.
Das Leben fordert uns auf, unsere eigenen Fähigkeiten zu gestalten. Denn die sind in uns angelegt. Das können wir gut, erfolgreich und selbstbestimmt. Mit unseren Gaben ein fremdes Ziel zu verfolgen, fällt schwer, bedeutet Verschwendung von Energie und Überfoderung, bringt keine Erfüllung.

Die Körpergrafik als Aura
Unsere Auren kommunizieren über die Körpergrafiken. Die Mehrheit unserer Lebensthemen ist nicht in der Verbindung zu einem anderen Zentrum fest engagiert, sondern ragt wie eine Antenne aus seinem Zentrum heraus. Dabei sind sie stets in der Aura anderer Menschen auf der Suche nach dem fehlenden Gegenüber. So findet Anziehung und Abstoßung statt, unabhängig davon, worüber wir gerade sprechen.

Schwarz und Rot  -  bewußt und unbewußt
Die Hälfte unserer 26 Themen ist schwarz, bewußt und der denkenden, empfindenden Persönlichkeit zugeordnet. Hier kennen wir uns genau und identifizieren uns mit diesen Qualitäten.
Die andere Hälfte ist rot, unbewußt und dem Design zugeordnet. Diese Themen finden statt, liegen uns in Fleisch und Blut, vertreten die körperliche Ebene. Sie sind uns bekannt, aber eher suspekt. Hier identifizieren wir uns nicht. Denn das Bewußtsein und der Verstand können sie nicht beeinflussen.

 

 

Gebrauchsempfehlung zu diesen Informationen über das HDS
Wie bei einem üppigen kalten Buffett empfehle ich, auch die Fülle dieser Informationen maßvoll zu genießen, Häppchen für Häppchen. Ansonsten droht Völlegefühl, Unverständnis und Unverdaulichkeit. Mit Augenmaß und Pausen zur Verdauung ist das gesamte Menue bekömmlich und Sie werden bis zum Dessert vordringen.
Diese Infos mögen Ihren Wissensdurst stillen und für Ihre Sehnsucht nach sich selbst ihren Nährwert entfalten.

Es folgen noch zwei Artikel zum HDS.


Der Autor:

Dr. Hans-Werner Janssen
Glückstädter Str. 37
24576 Bad Bramstedt

geschrieben von: Dr. Hans-Werner Janssen | am 27.11.2008