Heilung mit feinstofflichen Kräften

© Ingo Neumann - pixelio.deNeben mir piepste das automatische Blutdruckmessgerät. An Schlafen war nicht zu denken. Mein Lendenwirbelbereich schmerzte unerträglich, weil ich schon seit zwei Tagen auf dem Rücken lag. Drehen konnte ich mich nicht, ich konnte mich überhaupt nicht bewegen. Becken und Oberschenkel waren mehrmals gebrochen, als ich beim Reiten vom Pferd gestürzt war. Nun lag ich nach der OP auf der Intensivstation. Da ich mich nicht mit Schmerz- und Schlafmitteln zudröhnen wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als die spirituellen Heiltechniken, die ich erlernt hatte, nun auch für meinen Körper anzuwenden. Jahrelang hatte ich mich dagegen gewehrt: „Die Heilung des Körpers mit energetischen Methoden ist nicht meine Aufgabe. Dafür gibt es genügend Andere, körperliche Heiler. Ich finde heraus, wie man die energetischen Kräfte für Gefühle und Spiritualität nutzen kann.“ So war meine Überzeugung gewesen. Nun war ich „gezwungen“, mich auch um die Heilung des Körpers zu kümmern.
Feinstoffliche Energien
 Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit feinstofflichen Energien. Und das gerne. Die Wirkung und die Vielfalt der feinstofflichen Kräfte im Universum fasziniert mich, seit ich ihnen begegnet bin. Angefangen hat es mit Reiki. Als mir eine Freundin vor vielen Jahren von Reiki erzählte, war ich begeistert und skeptisch zugleich. Die Neugier überwog, und ziemlich schnell besuchte ich ein Seminar zum ersten Reiki-Grad. Was da gelehrt wurde, war mir suspekt und vertraut zugleich. Mein Verstand - wissenschaftlich geprägt durch Studium und Promotion im naturwissenschaftlichen Bereich - hielt das alles für Quatsch. Etwas anderes in mir wusste, dass es Kräfte im Universum gibt, die materiell nicht zu erfassen sind. Während des Seminars hörte ich staunend, was die anderen Teilnehmer alles spürten, sahen und erlebten. Ich spürte gar nichts, nicht mal das Fließen der Reiki-Energie. So blieb es einige Monate. Doch davon ließ ich mich nicht abhalten. Ich nutzte die Reiki-Kraft weiter. Ich wollte wissen, ob es funktioniert. In meinem Freundeskreis und auf meiner Arbeitsstelle bot ich sowohl kurze als auch ausführliche Reiki-Übertragungen an, wenn jemand Probleme hatte. So machte ich Erfahrungen und erhielt zahlreiche begeisterte Rückmeldungen. Mit der Zeit entfaltete sich auch meine Wahrnehmung. Ich konnte sowohl die Stärke des Reikiflusses als auch den Ort der Disharmonie, das dahinter liegende Thema und den Zustand des Körpers immer deutlicher wahrnehmen.
So wie mir geht es vielen Menschen. Sie sind interessiert und ablehnend zugleich. Am Anfang nehmen sie nichts wahr und sind voller Skepsis und Zweifel. Doch im Laufe der Zeit öffnet sich die Wahrnehmung und vor allem: über die Rückmeldungen werden sie zunehmend sicher in dem, was sie tun. Das ist nicht nur bei der Reiki-Kraft so. Auch wenn man beginnt, sich mit der Energie der Engel oder mit „Touch of Oneness“ (einer Kraft, in die ich später eingeweiht wurde) zu beschäftigen, nimmt man am Anfang meist nichts oder wenig wahr und zweifelt. Dies ist für mich ein „gesunder“ Weg, denn ich bin gegen „blinden Glauben“. Zweifel und Skepsis erhalten einen kritischen, hinterfragenden Standpunkt, und ich kann überprüfen, ob das Gesagte auch bei mir so ist oder ob es bei mir anders ist. Herausfinden, was für mich wahr ist, was für mich stimmt und die Verantwortung für mein Handeln übernehmen, das ist mir bis heute wichtig - und ich lehre es in meinen Vorträgen und Seminaren.
 Reiki war für mich der Zugang zu den feinstofflichen Energien. Ich durchlief die Reiki-Ausbildung bis zum Reiki-Lehrer, leitete Reiki-Seminare und erlernte zahlreiche andere energetische Techniken. Bis heute faszinieren mich feinstoffliche Kräfte, und ich weiß nun, dass ich einen guten Zugang zu ihnen habe. Das erlebte ich auch, als sich die Aufgestiegenen Meister und Erzengel bei mir meldeten und mir anboten, mit ihren Energien Essenzen herzustellen, die Menschen auf ihrem Weg der Heilwerdung unterstützen. Dieses Angebot löste eine solche Freude in mir aus, dass ich mit der Arbeit begann, obwohl mein Verstand sagte, dass jeder Andere das sicherlich könnte, nur ich nicht. So entstanden die LichtWesen Essenzen, die es jetzt seit mehr als zehn Jahren gibt und die mich und Andere sehr unterstützt haben.
Unterschiedliche Kräfte
 Bis heute probiere ich immer wieder unterschiedliche Energien aus und lerne Neues hinzu. So habe ich erfahren, dass Reiki sich mit anderen feinstofflichen Kräften und auch den LichtWesen Essenzen wunderbar kombinieren lässt. Denn die unterschiedlichen Kräfte im Universum haben unterschiedliche Wirkungsschwerpunkte und Schwingungsfrequenzen. Am besten lässt sich dies im Vergleich mit Farben verdeutlichen. Die Gesamtheit der „kosmischen“ Energie ist wie weißes Licht. Es beinhaltet alle Farben, in allen Abstufungen. Und jede Farbe hat ihre eigene Wirkung und ihren eigenen Wirkungsschwerpunkt. Rot wirkt anders als Blau, Gelb anders als Grün. Und auch innerhalb einer Farbe gibt es Abstufungen, die eine unterschiedliche Wirkung hervorrufen: ein zartes Hellrot (Rosa) wirkt anders als ein tiefdunkles Rot. Ein anderer passender Vergleich ist die Homöopathie. Alle homöopathischen Mittel sind Schwingungsmittel. Doch die Mittel haben unterschiedliche Energieimpulse und bearbeiten dadurch unterschiedliche Themen und energetische Blockaden. Jedes Mittel gibt es in verschiedenen Potenzen. Je besser die Potenz des Mittels zur Frequenz des Problems passt, desto schneller regeneriert sich der Körper. Bei körperlichen Beschwerden verwende ich die mehr irdisch schwingenden Niedrigpotenzen. Findet sich das Problem eher im Geistigen, ist die hochschwingende Hochpotenz wirkungsvoller.
So wie homöopathische Mittel wirken, so arbeite ich auch mit den unterschiedlichen feinstofflichen Kräften des Universums. Es gibt Kräfte, die besitzen ein breites Schwingungsspektrum. In meiner Reiki-Ausbildung habe ich gelernt, dass Reiki dazu gehört. Nach meiner heutigen Erfahrung deckt Reiki allerdings nicht das gesamte energetische Schwingungsspektrum ab, so wie weißes Licht es tut. Es gibt durchaus Kräfte, die noch höher oder wesentlich niedriger, irdischer schwingen als Reiki. Doch selbst wenn eine Kraft das gesamte Schwingungsspektrum abdecken würde, so hieße das nicht, dass sie deshalb universell wirksam und am effektivsten wäre. Farben verdeutlichen das gut: Wenn ich einen Raum weiß streiche - die Farbe, die alle anderen Farben enthält - wirkt dieser Raum ganz anders, als wenn ich ihn rot, orange oder blau streiche. Die isolierte Farbe, d. h. die jeweils spezifische Frequenz, hat auch eine spezifische Wirkung. Wenn es mir gelingt, für eine energetische Blockade die passende, heilende Frequenz oder Kraft zu finden, kann Heilung schneller geschehen. Mit weißer Farbe hätte ich diese Wirkung vielleicht im Laufe der Zeit auch erreicht, die passende Schwingung ist jedoch effektiver. Deshalb verwende ich heute unterschiedliche Energien, wenn ich eine Energieübertragung geben. Meist kombiniere ich eine Kraft mit breitem Spektrum wie Reiki oder „Touch of Oneness“ und ergänze sie mit dem „treffenden“ Energieimpuls. Ganz besonders liebe ich dabei die Kraft der Engel, denn die Engel sind Wesen mit einer hohen Schwingungsfrequenz, die in Liebe wirken und dem Menschen zur Seite stehen.
 Engel wie Sand am Meer
Es gibt unterschiedliche Engelkräfte und Engelgruppen. In der Bibel steht: Engel gibt es wie Sand am Meer. Wenn ich ihre Kräfte in meiner Behandlung einsetzen will, brauche ich allerdings nicht zu wissen, wie der passende Engel heißt. Wenn ich den Engel einlade, der mich jetzt beim Thema oder bei der Heilung unterstützen kann, dann kommt der passende Engel. Ich brauche weder seinen Namen zu kennen, noch brauche ich zu wissen, welches Thema er bearbeitet oder in welchem Schwingungsbereich er wirkt.
 Manchmal werde ich gefragt, ob ich auf diese Weise nicht auch „schlechte“ Engel oder „böse“ Kräfte anziehen würde. Meine Erfahrung ist, dass hilfreiche, liebevolle Engel erscheinen, wenn ich Engel einlade. Insbesondere dann, wenn ich sie aus dem Herzen heraus rufe und in Liebe arbeite. Wenn ich Engel einlade, lade ich Wesen der Liebe ein. Und dann erscheinen keine Anderen, „Bösen“. Es ist so, wie wenn  ich eine Hebamme nach einem guten Arzt für die Geburt fragen würde. Sie würde mir dann auch nicht die Nummer eines Zahnarztes geben. einen Arzt anrufen, dessen Nummer ich im Branchenbuch gefunden habe - dann lande ich auch nicht in einem Frisörgeschäft.
Schmerzen lindern
Wie gesagt, bis zu meinem Unfall hatte ich die feinstofflichen Kräfte hauptsächlich im emotionalen und geistigen Bereich angewendet und die Kraft der Engel half mir, meinen Alltag leichter zu leben. Nach meinem Unfall setzte ich die gelernten Techniken und Hilfsmittel für die Heilung meines Körpers ein. Den Schwerpunkt bildeten die LichtWesen Essenzen, Meditationen mit den Engeln der Heilung und die „Touch of Oneness“-Energie, die sich wunderbar mit der Reiki-Kraft kombinieren lässt. Am eigenen Körper erlebte ich, wie wirksam diese Kräfte sind. Immer wieder ließ ich die „Touch of Oneness“-Energie in alle verletzten Stellen fließen. Oft wurden die Schmerzen direkt gelindert. Und da diese Kraft bei mir sehr beruhigend wirkt, schlief ich oft ein und konnte gut schlafen. Und natürlich nutzte ich auch die Essenzen und Kristalle von LichtWesen. So waren der be present Kristall und die Raphael-Essenz mit dem Thema „Heilung“ meine ständigen Begleiter. Ich sprühte die Essenz nicht nur in die Mundhöhle, sondern auch auf die verletzten Körperstellen. Mir schien es, als hätte der Körper dadurch mehr Kraft zur Verfügung. Und angesichts der Schwere meiner Brüche waren meine Schmerzen gering.
 Ablauf einer Energieübertragung
engelWenn ich energetisch arbeite, folge ich meistens keinem Schema. Es gibt zahlreiche Techniken, mit denen man den Körper energetisch kraftvoll unterstützen kann. Ich kombiniere gerne alles, was mir in der jeweiligen Situation hilfreich erscheint. Dabei lasse ich mich von den aufsteigenden Bildern und den Engeln führen. Zu Beginn einer Energieübertragung lade ich die heilenden Kräfte ein, „die der betroffene Mensch gerade am meisten braucht“ und bitte darum, „dass das höchste Beste geschieht“. Nicht mein Wille soll geschehen, sondern das, was mit dem kosmischen Plan im Einklang ist. Dies finde ich wichtig. Ich habe einen Wunsch und tue das Beste, was ich tun kann. Doch das Ergebnis soll nicht nach meinem Willen eintreten. Falls es „vorgesehen“ und wichtig ist, dass einmal keine Heilung oder gar eine Verschlechterung eintritt, dann soll es geschehen, und ich werde es akzeptieren. Trotzdem arbeite ich mit ganzer Kraft.
Nachdem ich mich eingestimmt habe, beginne ich mit der Energieübertragung. Oft lade ich einen Engel der Heilung ein, mich zu führen und mir klare, deutliche Hinweise zu geben, was ich tun soll und auch, was ich aussprechen soll. Denn oft bekomme ich Informationen, die ich nicht an den Klienten weitergeben soll. Anschließend arbeite ich auf den unterschiedlichen Ebenen von Körper, Energiebahnen und Energiekörper. Zum Abschluss bitte ich den Engel, sich weiter um die Heilung zu kümmern und mir Bescheid zu geben, wenn ich wieder etwas tun soll. Ich bedanke mich bei den unterstützenden Kräften und den Engeln und beende meine Arbeit.
 Klärung von Räumen
Wichtig bei der energetischen Arbeit ist für mich auch, dass ich vorher und nachher den Raum und auch mich selbst energetisch reinige. Dazu wende ich unterschiedliche Verfahren an: Wenn ich die LichtWesen Essenzen zur Verfügung habe, nutze ich das „RaumLicht“ von LichtWesen, das speziell für die energetische Reinigung hergestellt wurde. Von Heilern und Therapeuten haben wir zahlreiche Rückmeldungen, dass diese Essenz nicht nur klärend wirkt und die Wirkung schnell und deutlich spürbar ist, sie zentriert auch und klärt die Wahrnehmung. Für die reinigende Kraft des „RaumLichtes“ war ich auch im Krankenhaus sehr dankbar. Selbst im Krankenbett konnte ich mich nach der Reinigung wohl fühlen.
 Habe ich keine LichtWesen Essenzen zur Verfügung, wende ich mich an den Erzengel Michael und bitte ihn, den Raum und mich zu klären, zu reinigen und auch während der Energieübertragung darauf zu achten, dass sich keine anderen, unerwünschten Kräfte einschleichen. Sind Räume oder Menschen energetisch stark verschmutzt, rufe ich die Kraft der Elohim und bitte sie um Reinigung.
 Hilfreiche Techniken
 Hier sind ein paar weitere Techniken, die mir meine Arbeit und den Alltag erleichtern:
 
- Jemandem einen Engel an die Seite stellen
Wenn ich mit Menschen rede, denen ich im Gespräch nicht weiter helfen kann oder die krank sind, lade ich einen Engel ein, sie zu unterstützen. Ich stelle mir dann vor, wie sich ein Engel an ihre Seite stellt und sie mit seiner Kraft liebevoll umhüllt und heilt.
- In den Armen eines Engels schlafen
Dies ist eine meiner liebsten Techniken. Bevor ich einschlafe, lade ich einen Engel ein, mich während der ganzen Nacht in seinen Armen zu halten. Das mache ich auch in Situationen, in denen ich niedergeschlagen, kraftlos oder verzweifelt bin. Für mich ist es immer wieder unglaublich, was sich dann in meinen Gefühlen und Gedanken verändert.
- Abgeben an einen Engel
Wenn ich etwas an einen Engel abgebe, stelle ich mir die Situation oder den Wunsch als ein Paket vor, das ich dann an einen Engel gebe. Ich wähle dabei keinen konkreten Engel, sondern bitte denjenigen, der jeweils dafür zuständig ist. Ich muss nicht wissen, welcher Engel dies ist oder wie er heißt. In manchen Büchern habe ich gelesen, man dürfe den Engeln seinen Wunsch oder das Problem nur einmal geben, weil man sie sonst für dumm oder vergesslich halten würde oder sie drängeln würde, was nicht die richtige Haltung ihnen gegenüber sei. Dies sehe ich anders, denn eigentlich bräuchten wir den Engeln gar nichts zu sagen: Schließlich wissen sie am besten, was wir brauchen. Das Abgeben und Bitten tun wir nur für uns, ebenso Rituale - die Engel brauchen das alles nicht. Wenn ich ein Thema, das mich belastet, immer wieder abgebe, merke ich, wie ich immer mehr loslasse und ruhiger werde. Diese Technik hilft mir, und deshalb bitte ich auch mehrmals. Engel haben keine menschlichen Gefühle wie Eifersucht und sind nicht gekränkt, beleidigt oder empört.
Engel sind an unserer Seite, und sie wollen uns auf liebevolle Weise unterstützen. Daher kann ich immer nur empfehlen: Probieren Sie es aus, es lohnt sich.

Foto: © Ingo Neumann - pixelio.de

geschrieben von: Petra Schneider | am 09.01.2015