Tierkommunikation - eine Brücke der Verständigung

nadine_krolzik2_400„Ihr Menschen müsst lernen, eure Gedankenkreise zu unterbrechen. Wir Tiere stehen euch als unermüdliche Helfer mit Rat und Tat zur Seite. Wir senden euch Signale und Botschaften, die wichtig für euch und euer Leben sind. Ihr müsst nur lernen, eure Gedanken abzuschalten, dann könnt ihr uns hören.“ Zitat einer Hündin

Dieses Zitat sagt eigentlich schon eine Menge aus über die Bedeutung der Tierkommunikation als Brücke der Verständigung. Viele Menschen möchten ihren Tieren inzwischen gern Botschaften übermitteln oder erfahren, wie es in ihrem Inneren aussieht. So ein Gespräch kann sehr unterschiedlich und vielschichtig sein. Genau wie wir Menschen sind Tiere sehr verschieden, haben ihren eigenen Charakter. Viele Tiere übermitteln ihren Menschen sehr wichtige Botschaften, die ihnen helfen sollen, ihren Lebensweg zu beschreiten. Aber auch die eigenen Bedürfnisse können sehr individuell sein. Ein Tiergespräch, etwa mit einer Katze, kann von tiefgreifenden philosophischen Gedanken geprägt sein. Diese wird das Gespräch jedoch sofort beenden, sobald eine Maus vorbeikommt. Unsere Tiere leben ganz im Hier und Jetzt. Allein dies stellt eine Tatsache dar, die wir Menschen von ihnen lernen dürfen.

Was ist „Tierkommunikation“ genau?

Unter Tierkommunikation versteht man einen mentalen Austausch von Bildern, Gedanken und Gefühlen. Ein anderer gebräuchlicher Begriff, der synonym für den der Tierkommunikation verwendet wird, ist der der Telepathie (Tele = Entfernung, Pathos = Gefühl). Übersetzen lässt es sich am Besten als „Fühlen auf Distanz“. Dieses geschieht vornehmlich über die Aktivität unserer rechten Hirnhälfte, die zuständig ist für Kreativität und Intuition. Diese Fähigkeit ist jedem Menschen angeboren. Wer Erfahrungen im Umgang mit Kindern besitzt, der weiß, wie sehr diese ihre rechte Hirnhälfte nutzen. Sie kommunizieren selbstverständlich mit allen Lebewesen, oft genug berichten nadine_krolzik_ron_400sie von Zwergen und Elfen, mit denen sie spielen. Haben sie von den Erwachsenen, die meist rational denkend sind und dafür ihre linke Hirnhälfte nutzen, oft genug gehört, dass dies alles Unsinn sei, stellen die Kinder diese Fähigkeiten ein und versuchen, sich zunehmend in der rationalen Welt der Erwachsenen zu orientieren. So gehen diese besonderen und angeborenen Fähigkeiten meist irgendwann verloren. Mit etwas Übung ist es allerdings möglich, die Tätigkeit unserer rechten Hirnhälfte wieder aufleben zu lassen!

Wie kann man die Fähigkeit zur Tierkommunikation erlernen?

Die Aussage, dass jeder Tierkommunikation erlernen könne, zieht unweigerlich die Frage nach sich, wie das denn gehen solle. Wie im obigen Zitat ja schon erwähnt, ist es eine Grundvoraussetzung, dass wir Menschen unseren Kopf frei von Gedanken kriegen, denn nur dann können wir die Gedanken der Tiere aufnehmen. Durch regelmäßige Meditationen wird hier ein wichtiger Grundstein gelegt. Da hier keine Anleitung zur Tierkommunikation gegeben werden soll, denn dies kann in einem solchen Rahmen niemals geleistet werden, möchte ich nur noch darauf hinweisen, wie wichtig die Themenbereiche Schutz, Erdung und Reinigung sind. Jede Kommunikation sollte zum Wohle beider Seiten immer frei von negativen Energien und Einflüssen sein. Erst wenn dies gewährleistet ist, darf der Kanal geöffnet werden. Selbstverständlich sollte es sein, dass man weiß, wie man den Kanal sicher wieder schließt, bevor man ihn öffnet und alles unter Umständen unkontrolliert auf einen einströmt. Insgesamt kann man das Erlernen der Tierkommunikation mit dem Erlernen einer Fremdsprache oder dem Training eines Muskels vergleichen. In beiden Fällen bedarf es kontinuierlicher Übung, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Lässt man in seinem Übungsbestreben nach, schwinden die Erfolge meist schnell.
 
Telepathie in unserem Alltag

Viele Naturvölker bedienen sich bei der Kommunikation über weite Distanzen telepathischer Fähigkeiten. Auch in unserem Alltag finden sich viele Beispiele dieser Fähigkeit, die oftmals nur anders eingeordnet und als „Bauchgefühl“ oder „Zufall“ bezeichnet werden:
An dieser Stelle könnte man noch viele Beispiele anführen. Sicher fallen Ihnen auch eigene Situationen ein, die Sie so oder in ähnlicher Weise erlebt haben.
 
Möglichkeiten und Grenzen der Tierkommunikation

 
nadine_krolzik_sushi_400Tierkommunikation kann ungeahnte Möglichkeiten der Verständigung eröffnen. Oft überbringen die Tiere ihrem Menschen sehr persönliche Botschaften, die sie sehr klar formulieren, so dass sie den Kern meist direkt treffen. Hierzu möchte ich gern noch ein Zitat eines Hundes anführen, das durch seine direkte Klarheit besticht und dazu einlädt, das Leben „einfach sein zu lassen“.
„Ihr Menschen konzentriert euch immer so auf euren Geist, wollt ihn entfalten, an euch arbeiten. Würdet ihr euch auf den Fluss des Herzens besinnen, dann würdet ihr spüren, dass die Dinge fließen, ganz ohne euer Zutun.“ Zitat eines Hundes

Natürlich kann die Tierkommunikation auch in ganz alltäglichen Fragen einen bedeutsamen Einblick in die Gedankenwelt unseres geliebten Tieres geben. Wir erfahren, wie es dem Tier geht und auch, welche Wünsche es an uns hat. Tierkommunikation kann (gerade bei gerade bei hartnäckigen oder „unerklärlichen“) Verhaltensauffälligkeiten helfen, die Ursache zu klären und Lösungen für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier schaffen. Grenzen liegen hier häufig im natürlichen Verhalten des Tieres, das zu einem großen Teil instinktgeprägt ist. So wird sich eine Katze auch mit Hilfe eines Gespräches nicht den Appetit auf eine Maus verderben lassen und auch Dackel Waldi wird weiterhin dem Reiz eines Kaninchens nicht widerstehen können, obwohl sie es ihm doch schon so oft erklärt haben, dass er dieses doch bitte unterlassen soll.

Tierkommunikation kann unterstützend eingesetzt werden zur Klärung von gesundheitlichen Problemen. Sie ersetzt jedoch keinen Tierarztbesuch!

Tierkommunikation kann eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, den Sterbeprozess zu begleiten und den Abschied für beide Seiten zu erleichtern. Tiere haben meist eine ganz natürliche Einstellung zum Leben und auch zum Tod. Sie beschreiben es oft als einen von der Natur gegebenen Kreislauf. Der Begriff „Prozess“ beinhaltet, dass es kein abruptes Ende gibt, sondern dass beim Sterben verschiedene Phasen durchlaufen werden. Hier kann die Tierkommunikation begleitend und unterstützend tätig sein und für einen wichtigen Austausch des Tieres mit seinem Besitzer sorgen. Tierkommunikation kann helfen, vermisste Tiere zu finden. Grenzen liegen darin, dass man eine Beschreibung aus Sicht des Tieres erhält, die keine genauen Daten wie Adresse oder Hausnummer beinhaltet. Es kann aber auch eine Chance sein, dem Aufenthaltsort des Tieres näher zu nadine_krolzik_luna_400kommen. Auch können Tierbesitzer dem vermissten Tier eine Botschaft zukommen lassen. Komplikationen können sich auch ergeben, wenn Tiere beispielsweise einfach nicht gefunden werden wollen oder die Tierbesitzer etwa die Information erhalten, dass ihr Tier sich verletzt am Straßenrand befindet und sich der genaue Ort des Geschehens einfach nicht lokalisieren lässt.

Unsere Tiere laden uns ein, einen faszinierenden Weg mit ihnen zu gehen! Gerne möchte ich noch ein Zitat einer Stute mit auf den Weg geben:
„Wir Tiere möchten euch einladen in eine Welt, die ihr so schwer erreichen könnt. Wir sind geduldige Lehrmeister und leihen euch unsere Augen und Ohren, so lange bis euer Geist von alleine fliegt.“

nadine_krolzikText und Fotos:
Nadine Krolzik
Praxis für Ganzheitliche Tiertherapie
„Tiere im Einklang“





In der Ganzheitlichen Tierbehandlung verbinden sich folgende Schwerpunkte miteinander:

geschrieben von: Nadine Krolzik | am 02.05.2011