Verbindung mit Ihrer Ursprungsenergie

Verbindung mit Ihrer Ursprungsenergie

Die Ursprungsenergie ist die unverfälschte Ur-Energie, mit der unsere Seele auf die Welt kommt, die von unserem Geist umhüllt ist. Der Geist stellt unsere Bewusstseinsebene dar. Er ist frei und universell im Einklang mit unserer Seele, denn wir hatten noch keinen irdischen Körper. Die Ursprungsenergie schließt die irdische Psyche auch mit aus. Die irdische Psyche beinhaltet alle nicht körperlichen Persönlichkeitsanteile. Eine Psyche in Verbindung mit unserem Körper baut sich auf aus unseren irdischen Erfahrungen. Unsere Seele ist der unverfälschte, unverletzte Lichtkern, also unsere Ursprungsenergie, sie ist genauer betrachtet eine Einheit aus GEIST und SEELE. Kommen wir auf die Erdenebene, die eine niedrigere Schwingung hat als das Bewusstsein und Licht des frei fließenden Universums, die höheren Seinsebenen, haben wir einen Körper. Unsere höhere Einheit (der Geist, der unsere Seele umschließt) hat sich in dieser Seinsdimension einen Körper gewählt, um auf diesen Planeten zu kommen, damit er Erfahrungen machen kann, sich erweitern kann. Deshalb ist die Erde der Bewusstseinserweiterungsplanet. Es hat die Verbindung unserer Ursprungsenergie mit einem irdischen Körper stattgefunden. Wir sind nun Körper, Geist und Seele, man könnte dies auch Erdeneinheit nennen. Diese Erdeneinheit bildet von nun an die irdische Psyche heraus, die als ein Kern-Dreieck folgende irdische Qualitäten aufweist von folgenden Persönlichkeitsanteilen:

1) Das innere Kind (am nächsten mit unserer Ursprungsenergie verbunden, in seiner Ursprungsenergie eine Quelle von bedingungsloser Liebe, Kreativität und Inspiration). Das Gefühl ist verbunden mit dem inneren Kind. Das innere Kind lebt im Gefühl, aus dem Gefühl heraus.

2) Das Unterbewusstsein (welches noch keine belastenden Programme in seiner Ursprungsenergie bei seiner Entstehung aus Geist und Seele gespeichert hat). Das Unterbewusstsein ist mit unserem Geist, unserer Gedankenebene verbunden. Es wird gespeist von unseren Denk- und Glaubensmustern. Es speichert Programme, die unser Bewusstsein, unsere Gedanken durch Wiederholung verfestigen und die im Unterbewusstsein wie in einem Computer abgelegt werden und die sich häufig unserem Bewusstsein entziehen, was das Wort Unterbewusstsein schon ausdrückt.

3) Das Ego, welches mit den Urinstinkten der irdischen Ursprungs-Schatten-Energie Angst verbunden ist. Diese Urinstinkte sind entweder Flucht oder Kampf, um eine nun neu entstandene Ich-Persönlichkeit (Ego) vor Gefahren zu schützen. Die Ursprungs-Schatten-Energie ist auf diesem niedrig schwingenden Planeten in unverfremdeter Form notwenig. Wir erkennen hier, dass die Ursprungsenergie in ihrer lichtvollen Form die universelle, bedingungslose Liebe ist, die Voraussetzung für ganzheitliches Heilsein. Hinzukommend ist die irdische Schattenform Angst, der Gegenpol von universeller Liebe, der innerhalb der irdischen Polarität existent ist.

Das Ego ist der zentrale Aspekt unserer Persönlichkeit, der also über unsere Licht- und Schattenzentrale gesteuert wird, in Verbindung mit dem 3. Solarplexus-Chakra, welches unsere Seins-Zentrale des menschlichen Energiesystems ist und deshalb auch das Selbstwertgefühl repräsentiert, welches die Ausdrucksform auf der Energieebene eines gesunden Egos ausmacht. Ein zentrierter/ganzheitlich gesunder Mensch verfügt über eine ausgewogene Licht- und Schatteneinheit innerhalb seines Energiesystems, er hat seine eigene individuelle Mentalität integriert. Das Ego ist unserem bewussten und steuerbarem Verstand zugeordnet.

Wenn wir uns rück-verbinden möchten mit unserer Ursprungsenergie, verbinden wir uns mit unserem ursprünglichen, unserem wahren Selbst. Im folgenden stelle ich eine Möglichkeit vor, sich mit der Ursprungsenergie zu verbinden.

Diese Methode ist von meiner Mit-Kollegin Karin Aveon, spirituelle Lebensberaterin, entwickelt worden:

Rückverbindung mit dem wahren Selbst.

Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung können wir als Überbegriff für den Weg zum ursprünglichen Selbst zu sehen. Aber ganz frei und unabhängig davon, ist es so, dass wir uns folgendes fragen sollten: Inwiefern nehmen wir diese Worte so hin, ohne sie näher zu betrachten ? Worte mit „Selbst“ werden nicht genug unter die Lupe genommen und gedankenlos benutzt bis hin zur Zweckentfremdung. Vor allem ist mir aufgefallen, dass Selbstbewusstsein mit Selbstwert vermischt wird, es sind unterschiedliche Werte. Selbstwert bedeutet ja wörtlich, „was bin ich mir wert“ ? Fühle ich mich wertvoll genug ?, Erkenne ich meinen persönlichen Wert ? Während Selbstbewusstsein eine Antwort auf die Frage gibt: Inwiefern bin ich mir meiner Selbst bewusst ? Oder konkreter: Wieviel Bewusstsein habe ich über mein Selbst ?

Da wir Verletzungen erfahren haben im Laufe unseres Lebens, sehen wir deutlich, wie unser inneres Kind von unserer natürlichen Quelle entfernt wurde. Wir sehen die Welt durch den Filter unserer erlebten Verletzungen, hierauf läuft es hinaus in der Verbindung, dass sich unser Ego mit jeder Verletzung mehr bedroht fühlt und die beobachteten Schmerzvermeidungsstrategien erschafft. Unser kreatives inneres Kind, welches mit unserer Seele verbunden ist und die Botschaften des höheren Selbst im ursprünglichen Zustand ungefiltert wahr nehmen kann, entfernt sich mit jeder verletzenden Erfahrung weiter von dieser Quelle, es schließt sich einem angsterfüllten und kämpfenden Ego an. Der Zugang zur Quelle unserer Ursprungsenergie wird durch entstandene Schmerzmuster versperrt. Ein verletztes Ego sieht alles aus der Sicht eines sich im Krieg befindenden Kämpfers. Es hat einen Krieg angefangen mit der Welt, mit den Menschen von denen es verletzt wurde und mit sich selbst. Seine Verteidigungsarsenale sind gleichzusetzen mit unseren Urinstinkten Flucht oder Kampf. Es sind diese beiden, und deshalb flüchtet ein Verletzter entweder vor der Realität oder er kämpft gegen sie. In diesen Fällen driftet ein entsprechendes Ego in eine Illusion und verbindet Flucht und Kampf miteinander. Das Ergebnis sind unsere Schmerzmuster = negative Gedanken- und Gefühlsmuster, die zu verfestigten Überzeugungen (Glaubenssätzen) werden. In diesen Welten sieht alles entweder schwarz oder weiß aus, Schmerzmuster verfehlen die Mitte. (Sie verfremden die Ursprungsenergie in unserem Solarplexus-Chakra). Im Ergebnis sehen wir unsere eigene Projektion, wenn wir mit einem anderen Menschen kommunizieren. Diese werden zur Projektionsfläche unserer Wünsche und Befürchtungen, das, was unsere Schmerzmuster uns zeigen. Ein verletztes inneres Kind, welches sich von der Angst des Egos einnehmen ließ, ist zu einem „Störsender“ innerhalb unserer Persönlichkeit geworden. Die Botschaften unserer Seele, die wir durch unser höheres Selbst empfangen, kommen nicht richtig an, sondern sie gelangen verzerrt in unsere Wahrnehmung. Das Endergebnis ist das, wie wir die Welt sehen. Je stärker ein inneres Kind, also die Direktverbindung zum kreativen Selbst, gestört, verletzt, abgespalten wurde, umso verzerrter ist die Wahrnehmung unserer Realität. Wenn wir mit Störquellen in unserer Umgebung aufwachsen, übernehmen wir diese Verzerrung und erkennen sie als unsere Realität an. Es verknüpfen sich empfangene verzerrte Botschaften mit dem Filter unserer Verletzungen, der uns unsere Welt durch eine dunkle Brille sehen lässt. Da dieses ganze Geflecht sich unserer Bewusstheit entzieht, sind wir von unserem unverfälschten und natürlichen Selbst, unserer Ursprungsquelle, entfernt. Wir sind von unserer inneren Kraftquelle abgeschnitten. Eine Rückverbindung zu uns selbst, zu unserer Kraft der Selbstbestimmung, kann durch Bewusstheit über diese Zusammenhänge geschehen. Wir haben zum Glück die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, dass wir aus der schmerzvollen Kontrolle unseres Egos aussteigen möchten und einen Weg beschreiten möchten, der uns zurückführt zu unserer natürlichen Kraftquelle in uns selbst. Wenn wir erkennen, dass wir Schmerzmuster nicht behalten brauchen, sondern durch Erkennen sie wieder loslassen können, sind wir frei für eine Neuorientierung. Wir können auf Entdeckungsreise gehen, welcher spezielle Weg zur Bewusstheit für uns der Passende ist, was uns inspiriert. Ein Grundgerüst haben alle Wege gemeinsam – sehen wir hier eine kurze Zusammenfassung, welche Schritte wichtig sind.

Schritte zur Rückverbindung zum natürlichen Selbst

1) Versöhnen und Frieden finden.

Als ersten Schritt ist es wichtig, eine Vergebung und Aussöhnung mit unserem inneren Kind und allen Persönlichkeitsanteilen zu erlangen. Bedenken wir, dass in dem Maße, in dem wir verletzt wurden, das innere Kind sich hat vom Ego einnehmen lassen und ihm ohne Eigenleben gefolgt ist. Verletzung bedeutet Trennung vom höheren Selbst und ein Leben jenseits von universellen Wahrheiten. Wenn wir dies akzeptieren als das, was es ist, ohne zu kämpfen und ohne uns selbst oder auch Menschen und Situationen zu verurteilen, findet eine Vergebung statt. Sie ist der erste Schritt zur Rückverbindung mit unserem wahren und unverfälschtem Selbst, sie führt uns zur Quelle von Zufriedenheit und innerer Balance zurück, zur Selbstverwirklichung, sie öffnet uns Türen zu einem erfüllten Leben mit uns selbst und der gesamten Welt. Durch Vergebung mit allem Existierendem löst sich Wut und Groll, die ein Anhaften des Egos in der Vergangenheit beinhalten, auf und wir sind frei geworden.

2) Die Lektion erkennen und mit Dankbarkeit annehmen.

Wenn wir uns ausgesöhnt haben und verinnerlicht, dass niemand „böse“ oder „schuldhaft“ gedacht, gefühlt, gehandelt hat, sondern alles den universellen Gesetzen unterliegt, sind wir gereift. Wir haben uns entwickelt, indem wir unser Bewusstsein erweitert haben, und erkannten, dass wir nur durch ein Hindurchgehen durch Ego-Schmerz zum Licht der Bewusstheit und universeller Ganzheit gelangen konnten. Mit dieser Integration sind wir einen entscheidenden Schritt schon gegangen. Eine Lektion ist ein Geschenk. Danken wir dem Universum für das Lerngeschenk und nehmen es an, weil es uns ein wertvoller Wegbegleiter war. Dankbarkeit ist eine besondere Gesetzmäßigkeit zur Erleichterung des eigenen Lebens im Einklang, sie ist eine direkte Folge der Versöhnung, denn sind wir in Frieden, können wir die Dankbarkeit mit allen Sinnen erfahren und unsere Persönlichkeit davon durchströmen lassen. Dankbarkeit schließt Verständnis, Selbstliebe und universelle Liebe mit ein, setzt kraftvolle Signale. Durch diese Erkenntnis kommen wir zur Akzeptanz von unserer Mentalität, unserer Palette von Eigenarten. Weil alles eins ist, können wir jede andere, noch so schwierige Mentalität (Gesamtpersönlichkeit in allen Aspekten und menschlichen Eigenarten) liebevoll annehmen. Wir verstehen einander ohne Erwartungen/Forderungen des Egos. Verstehen wir uns selbst, verstehen wir die Welt. Wir fließen im Strom des Lebens mit, Widerstände gegenüber Widrigkeiten lösen sich auf.

3) Ich brauche nicht mehr gegen Unangenehmes kämpfen, weil ich das Ego gelockert habe, welches mir sagt „dies will ich nicht, weil es schmerzt“.

Habe ich die beiden obigen Schritte in mein Sein integriert, kann ich den Kampf gegen meine Gefühle, die ich „anders haben möchte“ loslassen. Das Ego hat sich von seiner Macht aus verletzten und neurotisch gewordenen Anteilen zu einem gesunden Ego zurück entwickelt, welches mir Ich-Stärke und Selbstbewusstsein vermittelt, um bei mir zu bleiben und wichtige Grenzen innerhalb des zwischenmenschlichen Miteinanders zu erkennen. Ich bin aus sicherem Herzen und gelungener Rückverbindung zu meiner Seele durch mein höheres Selbst in der Lage, als unangenehm empfundene Gefühle zu akzeptieren als das was sie sind: Hinweise auf meinem Weg. Unangenehme Gefühle „stören“ mich weniger, weil ich sie durch eine neu erlangte Beobachterposition nicht mehr zu fürchten brauche und auch die Überzeugung los gelassen habe, dass sie „ falsch“ sind. Ich habe meine Mentalität verstanden und angenommen und kann meine Gefühle nutzen als Quelle von Inspiration. Ich bin bereit meine eigene Wahrheit zu sehen und anzunehmen, bin für die Wahrheit offen – in jedem Moment. Ich bin frei, weil ich die Kampfhaltung los gelassen habe, nicht mit und nicht gegen mein Ego kämpfe – denn es hat seinen angemessenen Platz in mir gefunden. Ich bin zu meiner Quelle zurückgekehrt, die mich in jedem Moment mit neuer Kraft erfüllt. Was ich wichtig finde: Wenn wir uns aus den Fesseln eines verletzten Egos befreit haben, können wir von Mensch zu Mensch, von Seele zu Seele kommunizieren, und nicht aus der Perspektive von zwei fordernden und kämpfenden Egos, die sich im Krieg befinden, wiederholte Schatten werfen und so das Licht des Bewusstseins neu verdunkeln.

Andreas Karnadi in Zusammenarbeit mit Karin Aveon (Autorin von „Wege zurück zur Urquelle persönlicher Kraft)



von: Andreas Karnadi verfasst am: 12.02.2013